Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


LESERFORUM

Ideales Konzept

Zum Bericht „Quartierkonzepte zur Versorgung älterer Bürger“:

Als mehrfach Betroffene mit Eltern in Pflegeeinrichtung, betreutem Wohnen und zu Hause rund um die Uhr bis zum Versterben betreutem Ehemann fühle ich mich selbst als Touristin bemüßigt, zu dem Artikel Stellung zu nehmen.

Um es vorwegzunehmen: Die Aussage, dass das Ziel eines jeden ist, bis zum Tode in den eigenen vier Wänden zu bleiben, ist sicher richtig. Nur die Schlussfolgerung daraus ist komplett falsch! Jeder von uns wünscht sich, dass ihn der Tod möglichst schnell, schmerzlos und ohne vorheriges Leiden im eigenen Bett und in der eigenen Wohnung ereilen möge – doch wie vielen ist dies vergönnt? Verstärkt wird das Problem seit ganz kurzer Zeit durch das jüngste Urteil des Bundesarbeitsgerichts. Ausländische Pflegekräfte haben künftig Anspruch auf Bezahlung aller Bereitschaftsstunden, und nicht nur der vertraglich vereinbarten Pflegezeit.

Die Aussage, dass das „betreute Wohnen sich eher für Städte anbiete“ und die „lokalen Nachfragen eher geringer würden“ kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wohnen und Pflege zu Hause ist für die meisten kaum realisierbar. Daher ist gerade die Kombination von betreutem Wohnen plus Pflegeheim als Übergangssituation sicher die optimale Alternative. Von der eigenen Wohnung aus einen Platz in einer halbwegs akzeptablen Pflegeeinrichtung zu ergattern ist fast unmöglich. Das Konzept für Unterwössen ist genau für diese Zielgruppe ideal. Ich bezweifele sehr, dass dies lokal nicht angenommen wird, zumal ja benachbarte Einrichtungen geradevon Schließung bedroht sind.Gabriele Sponholz

Wiesbaden

Kommentare