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Schulfamilie verabschiedet Rektorin - Noch kein Nachfolger in Sicht

"Ich fühlte mich hier sehr wohl"

Bergen - Ursula Lay, seit zehn Jahren Rektorin der Volksschule Bergen, hat das Amt der Landesvorsitzenden der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) in München übernommen. Aus diesem Grund verlässt sie die Schule in Bergen. Wer Nachfolger wird, ist noch offen. Mit großer Herzlichkeit verabschiedeten sie Pater Augustin, Bürgermeister Bernd Gietl, das Schulamt Traunstein, der Elternbeirat und der Fördervereins, das Kollegium und die Schüler.

Schulamtsdirektorin Roswitha Sedlmeir sagte, dass Lay in den vergangenen zehn Jahren in Bergen viel neu gestaltet habe. "Wir verlieren hier eine großartige Kollegin." Die Schulamtsdirektorin meinte weiter, durch ihr Amt als Landesvorsitzende könne sie neue Akzente zur Förderung im Bildungswesen setzen. Weiter sagte sie, Lay besitze durch ihre Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und Flexibilität die besten Voraussetzungen dafür.

Bürgermeister Gietl erinnerte sich daran, dass Lay nach der Übernahme der Schulleitung sofort dynamisch und innovativ los gelegt habe: Die Klassenzimmer seien mit neuen Tischen, Stühlen, Böden und Vorhängen ausgestattet, ein zweiter PC-Raum eingerichtet und als Höhepunkt der Pausenhof neu gestaltet worden. Gietl sagte, sie habe es immer verstanden, ihre Ziele konkret zu formulieren und sie mit Diplomatie, aber auch mit der notwendigen Hartnäckigkeit durchzusetzen.

Weiter erwähnte der Bürgermeister, dass der Schülerrückgang an den Hauptschulen ein großes Thema gewesen sei. Die verantwortlichen Bildungspolitiker in der Regierung und im Kultusministerium hätten die Vorgabe gemacht, aus Hauptschulen "Mittelschulverbünde" zu bilden. Die Gemeinden seien gefragt gewesen - und so hätten sie den Mittelschulverbund "Chiemgau-Süd" mit Siegsdorf, Inzell, Ruhpolding, Bergen und Vachendorf gegründet, der nun im September starte.

Konrektorin Irmgard Thiele würdigte das große Engagement von Lay und ihr kollegiales Verhältnis zum Lehrerkollegium. Sie verglich die Volksschule Bergen mit einem "Traumschiff", das ihren Steuermann und Kapitän nun ziehen lassen müsse. Sie würdigte das große Fachwissen ihrer Vorgesetzten, aber auch ihr energisches Handeln zum Wohle der Schule. "Viele haben von ihnen profitiert", sagte die Konrektorin. Sie erinnerte an den Einsatz von Lay, die Jahr für Jahr Ausbildungsplätze für die Schulabgänger in Bergen und der näheren Umgebung erhalten habe.

Rektorin Lay stellte fest, das Abschiednehmen in Bergen falle ihr schwer. Bergen sei für sie eine Oase fruchtbarer und bester Zusammenarbeit gewesen. In Bergen habe sie ihre bislang intensivste Zeit erlebt. "Ich fühlte mich hier sehr wohl", sagte sie und erinnerte an eine Lebensweisheit: "Wenn es am Schönsten ist, soll man gehen."

Lay verabschiedete Hans Mayer, der über 20 Jahre Lehrer in Bergen war, ebenso die Lehrerinnen Martina Obermeier, Julia Gendritzki, Margit Wein und Brigitte Graf-Hartmann. Sie alle gehen an eine neue Wirkungsstätte.

Die Verabschiedungsfeier umrahmten die Bläser, der Schulchor und der Lehrerchor unter Leitung von Josef Heiß. Die Kindergruppe des Trachtenvereins zeigte Tänze und Plattler, Schülervertreter aller Klassen überreichten Ursula Lay je eine Rose. oh

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