Hygienekonzept ermöglicht Standkonzert in Grabenstätt

In Corona-Zeiten gilt es, besonders kreativ zu sein: Dank eines funktionierenden Hygienekonzepts des Verkehrsvereins und der flexiblen Musikanten der Musikkapelle Grabenstätt konnte das erste Standkonzert im Schlosshof über die Bühne gehen.
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In Corona-Zeiten gilt es, besonders kreativ zu sein: Dank eines funktionierenden Hygienekonzepts des Verkehrsvereins und der flexiblen Musikanten der Musikkapelle Grabenstätt konnte das erste Standkonzert im Schlosshof über die Bühne gehen.

Das lange Warten hatte endlich ein Ende – Musikkapelle begeistert Zuschauer im Schlosshof. Sie hatte erst seit drei Wochen wieder geprobt und das auch nur in Gruppen.

Grabenstätt – Musikanten und Freunde der Musikkapelle Grabenstätt sind in den vergangenen Monaten auf eine harte Probe gestellt worden. Doch nun hatte das Warten endlich ein Ende: Mit einem begeisternden Standkonzert im Schlosshof meldete sich die Musikkapelle aus der Corona-Zwangspause zurück.

Möglich gemacht hatte es der veranstaltende Verkehrsverein Grabenstätt, der für den Neustart ein aufwendiges Hygienekonzept ausgearbeitet hatte und dafür von allen Seiten viel Lob bekam. Auch das Wetter spielte perfekt mit.

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Nachdem der neue Bürgermeister, Gerhard Wirnshofer die rund 100 Besucher begrüßt hatte, war es dem Trompeten-Ensemble vorbehalten, den Abend mit vier Trompetenaufzügen aus dem Kloster Weyarn klangvoll zu eröffnen.

Im Anschluss eroberte das Flügelhorn-Duo Johannes Eckart und Jakob Kaiser vom Balkon der Schlossökonomie die Herzen seiner Zuhörer. Mit den Stücken „Übern Jagersteig“ und „A schians Büscherl kaf i dir“ bewiesen sie, dass sie zurecht von der Jugendkapelle in die große Kapelle aufgestiegen sind.

Immer dann, wenn die Hörner-Gruppe von Angelika Dusch zum Einsatz kam, griff auch Dirigent Christian Bergmann zu seinem Waldhorn. Neben einer Polka erklang unter anderem „Das Waldhorn“ von Friedrich Silcher und „Les rendez-vous de chasse“ von Gioachino Rossini.

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Franz Klauser erinnerte in seinen Moderationen an den Auftritt beim Rittbitten Ende Februar in Erlstätt und die letzte Gesamtprobe am 12. März, bei der beschlossen worden war, das alljährliche große Frühjahrskonzert coronabedingt abzusagen.

Seit rund drei Wochen probt die Musikkapelle nun in Gruppen mit bis zu zehn Personen. „Das werden wir vorerst auch so beibehalten, auch wenn die Beschränkung Mitte Juni aufgehoben worden ist“, so Klauser.

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Passend verabschiedet wurden die begeisterten Besucher vom Hörner-Ensemble der Musikkapelle mit sanften „Guten Abend, gut‘ Nacht“-Klängen von Johannes Brahms. mmü

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