GEMEINDERAT BREITBRUNN

Holzverschalung für das Rathaus befürwortet

So sieht die Holzverschalung im Bereich des künftigen Sitzungssaals im Plan aus.
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So sieht die Holzverschalung im Bereich des künftigen Sitzungssaals im Plan aus.
  • vonKarl Wastl
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Ein beauftragtes Planungsbüro hatte dem Gemeinderat in einer früheren Sitzung bereits einen Entwurf für den Umbau des Rathauses vorgestellt, auf dessen Basis nun ein Eingabeplan ausgearbeitet wurde.

Breitbrunn –So stimmte Bürgermeister Anton Baumgartner (Parteifreie/ÜWG) das Gremium auf den umfassenden Sitzungspunkt ein. Der Rat erteilte der Gestaltung einer Fassade sowie einer Befreiung hinsichtlich der Bebauungsdichte bei der Enthaltung von Klaus Pfaffelhuber (Parteifreie/ÜWG) als Grundstücksnachbardas einstimmig Einverständnis. Um notwendige Abstandsflächen einhalten zu können, musste gegenüber der letzten Vorstellung eine Änderung im Bereich der Ostfassade vorgenommen werden, erklärte Bauamtsleiter Hans-Joachim Kaiser.

Holzfassade gewählt - Kosten für Glas dennoch angefragt

Als Gestaltungsalternativen im Bereich des künftigen Sitzungssaales wurden zur favorisierten Holzverschalung noch zwei Planzeichnungen mit einer Giebelverglasung vorgestellt. Die Mehrheit des Plenums tendierte allerdings zur Variante mit der Holzverschalung. Trotzdem solle vom Planungsbüro eine weitere Kostenschätzung zu den Ausführungen mit Giebelverglasung vorgelegt werden, so der Wunsch.

Vom Gremium wurde des Weiteren die Möglichkeit einer Rücknahme der Außenwand an der Ostseite nicht nur ab dem Obergeschoss, sondern durchgehend vom Kellergeschoss angesprochen. Dadurch würde ein vorgesehener Balkon entfallen. Auch hierzu solle das Planungsbüro eine Kostenermittlung erarbeiten.

Das betroffene Baugrundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 1 „Breitbrunn-Nord“. Im Rahmen der Umbaumaßnahmen sind hinsichtlich der Grundflächenzahl (GRZ) und Geschossflächenzahl (GFZ) Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans erforderlich. Diesbezüglich gäbe es aber bereits einige Bezugsfälle.

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Der Gemeinderat nahm die Eingabeplanung zur Kenntnis und beschloss nach eingehender Vorstellung der Fenstergestaltung im Bereich des künftigen Sitzungssaales, dass die Variante mit der Holzverschalung umgesetzt werden solle.

Dem entsprechenden Bauantrag wurde mit einer Befreiung von den Festsetzungen hinsichtlich von GRZ und GFZ das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

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