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DEMONSTRATION UND SCHWEIGEMINUTE

„Holt die Leute da raus“: Solidarität auf dem Traunsteiner Stadtplatz für Menschen in Afghanistan

Rund 30 Teilnehmer waren versammelt.
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Rund 30 Teilnehmer waren versammelt.

Gut 30 Bürger versammelten sich am Samstagnachmittag (21. August) unter dem Motto „Holt die Leute da raus “ auf dem Traunsteiner Stadtplatz. Sie machten mit ihrer Kundgebung auf die Situation in Afghanistan aufmerksam, wo Menschen nach Abzug der internationalen Truppen Gewalt der Terrorgruppe Taliban zu befürchten haben.

Traunstein – Verschiedene Redner forderten das Ausfliegen von Menschen, deren Leben in Gefahr ist. Mina Himmelstoß von den „AfD – Antifaschistische Dirndl“, die die Kundgebung hauptverantwortlich organisiert und durchgeführt hatte, betonte die Mitverantwortung Deutschlands für die Menschen, die nunmehr unter den Repressalien der Taliban leiden müssten. „Wir als westliche Welt sind mit verantwortlich was in Afghanistan passiert“, sagte sie.

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Kritik gab es von einzelnen lokalen Bundestagskandidaten der Oppositionsparteien an der Deutschen Bundesregierung, denen man vorwarf, statt nach Lösungen zu suchen, sich in gegenseitigen Schuldzuweisungen zu üben. Neben Kritik an der Bundeswehr und der NATO über den Einmarsch in das Land im Jahr 2001 und dem nun „überhasteten Abzug“ in den vergangenen Wochen verwies man auch auf Traumata für Flüchtende, Helfer und Soldaten der Bundeswehr. Letztere müssten nun feststellen, dass trotz ihres 20-jährigen Einsatzes im Land alles genauso sei wie vorher.

Geflüchteten Schutz bieten

An die beiden Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land sowie die Städte und Gemeinden in der Region stellte man die Forderung, Geflüchtete aufzunehmen und ihnen Schutz zu bieten. Über die Luftbrücke Kabul müsse man die Menschen nun außer Landes bringen.

Die Verantwortlichen der Kundgebung nutzten das 15-Uhr-Läuten der Stadtkirche für eine verlängerte Schweigeminute für die Opfer in Afghanistan.

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