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Quote im Landkreis Traunstein steigt auf 5,1 Prozent

Hohe Arbeitslosenquote

Landkreis Traunstein - Die Arbeitslosenquote in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land betrug im Januar 5,2 Prozent. Gegenüber dem Dezember 2009 stieg sie um 1,2 Prozentpunkte. 1605 Menschen mehr als im Vormonat und 636 mehr als im Vorjahresmonat sind erwerbslos. Insgesamt sind in beiden Landkreisen 6962 Menschen auf Arbeitssuche.

Die Agentur für Arbeit Traunstein - sie ist für die beiden Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land zuständig - veröffentlichte am gestrigen Donnerstag ihren neuen Arbeitsmarktbericht im Januar. Der anhaltend strenge Winter habe Arbeiten im Freien nahezu zum Erliegen gebracht und zu zahlreichen witterungsbedingten Entlassungen geführt, betonte die Behörde. Die Schulferiensaison in den Wintersportgebieten sei durch den frühen Schulbeginn schon in der ersten Januarwoche zu Ende gegangen. Die Arbeitgeber berichten laut der Agentur von guter Buchungslage, jedoch kürzerer Verweildauer der Urlauber.

"Wir sind der Agenturbezirk mit dem stärksten Saisonausschlag. Das spüren wir in diesem Januar ganz deutlich. Wir spüren aber auch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise", resümiert Anette Farrenkopf, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Traunstein.

Im Landkreis Traunstein lag die Arbeitslosenquote im Januar bei 5,1 Prozent. 4387 Menschen - zu 63 Prozent Männer und zu 37 Prozent Frauen - sind gemeldet. Darunter sind 393 jünger als 25 Jahre, 149 mehr als im Dezember und 37 mehr als im Vorjahresmonat. Die isolierte Arbeitslosenquote bei den jüngeren beträgt 3,4 Prozent, ein Anstieg zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte.

Im Januar waren im Landkreis Traunstein rund 2700 Menschen in Kurzarbeit. "Die Anzeigen und Abrechnungen zur Kurzarbeit sind weiter leicht rückläufig", so Farrenkopf, "in einzelnen Branchen zeigen sich verhaltene Hoffnungsschimmer. Das Interesse an Qualifizierung wächst und wir können nur ermuntern und fördern, wenn jemand seine Chancen nutzen möchte. Die Arbeitsvermittler berichten über vermehrte Beratungsanfragen zum Gründungszuschuss." Die Vorsitzende der Geschäftsführung spricht von einem "ermutigenden Zeichen". Und weiter betont sie: "Wir werden alles tun, damit ein junges Unternehmen Erfolg haben kann." re

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