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Hittenkirchener gedenken ihrem Heimatpfarrer Korbinian Kreuz

Korbinian Kreuz
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Korbinian Kreuz
  • Anton Hötzelsperger
    VonAnton Hötzelsperger
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Korbinian Kreuz galt als bescheidener Mann und war an seiner Wirkungsstätte in Pang als „Don Camillo“ bekannt. Er starb mit 83 Jahren.

Hittenkirchen– „Er war einer von uns, ist hier in Hittenkirchen geboren, auf dem Nuller-Anwesen von Hörzing aufgewachsen, und er war bis zuletzt seiner Heimatgemeinde und auch dem Trachtenverein Almenrausch-Hittenkirchen eng verbunden“, mit diesen Worten begann Pfarrer Klaus Hofstetter einen Gedenk-Gottesdienst in der Kirche St. Bartholomäus für den im Alter von 83 Jahren verstorbenen Ruhestands-Pfarrer Korbinian Kreuz.

Das Requiem und die Beerdigung fanden in seiner langjährigen priesterlichen Wirkungsstätte in der Pfarrei Maria Himmelfahrt in Rosenheim-Pang statt, wo er als Seelsorger von 1981 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2008 wirkte.

Krankenbesuche und letzte Salbungen

Kreuz hatte sich nach seiner Schreinerlehre in der Heimat zum Theologie-Studium entschlossen. Seine theologischen Abschluss-Arbeit befasste sich mit dem Heiligen Augustinus. Nach seiner Priesterweihe im Mariendom zu Freising feierte er seine Primiz in Hittenkirchen.

Für die Pfarrgemeinde damals etwas ganz Besonderes, rund 4.000 Zuschauer versammelten sich auf der Wiese hinter dem Grafen-Anwesen. Kaplanstellen von Korbinian Kreuz waren in Dachau und Miesbach.

Pfarrer Josef Steindlmüller erinnerte im Rahmen des Gedenkgottesdienstes daran, wie bescheiden der Verstorbene zu Lebzeiten war: „Er hat sich sein Brennholz immer selbst gemacht.“ Ein hohes Anliegen seien ihm Krankenbesuche gewesen und Sterbenden die letzte Salbung zu geben. Kreuz habe auch „charmant“ Verordnungen umgangen, „denn sein Credo war, dass man Gott mehr als dem Menschen gehorchen müsse.“ Für seine Ideen und für seinen Mut wurde er auch als „Don Camillo von Pang“ bezeichnet.

Bei allen Festen dabei

58 Jahre war Kreuz Mitglied beim Trachtenverein „Almenrausch“ Hittenkirchen. Die Vereinsfahne im Altarraum erinnert daran, dass er alle großen Feste und Jubiläen im Ort mitfeierte und zum Teil mitgestaltete. So war er bei den Gautrachtenfesten, aber auch des Öfteren zum Kirchenpatrozinium in Hittenkirchen zugegen.

Für die musikalische Gestaltung des Gedenkgottesdienstes in Kreuz´ Heimatort sorgte der Kirchenmusiker Rudolf von Loewen, der auch als Bläser fungierte; es sangen Antonia Wörndl und Lisa Buchner.

Den Abschluss bildeten gemeinsame Gebete und Gesänge am Priestergrab auf dem Friedhof von Hittenkirchen.

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