LESERAKTION

Es tut gut im Herzen

„Ich bin Französin. Um Deutsch zu lernen und gleichzeitig die bayerische Kultur kennenzulernen, lese ich seit dem Beginn meines Aufenthaltes in Breitbrunn vor mehreren Jahren die Chiemgau-Zeitung, weil dies attraktiver ist als einfache Sprachkurse und Ihre Artikel sich auf die Geschehnisse unserer Region beziehen.

Ich habe mit Interesse den Artikel über die netten Nachbarn gelesen und ich denke, das ich in der Ahornstraße die besten bayerischen Nachbarn habe.

In der Tat, nachdem es für mich wichtig ist, regelmäßig meine Familie in Bordeaux zu besuchen und 1600 Kilometer Fahrt für meine Katze eher weniger interessant sind, kann ich immer auf meine sympathischen Nachbarn zählen, wenn es darum geht, mir mit der Versorgung meiner Katze zu helfen.

Frau Ass, Frau Schuster und Frau Anfang sind immer einverstanden, sich um meinen Liebling zu kümmern, den Briefkasten zu leeren und, falls notwendig, die Pflanzen zu gießen.

Und jedes Mal, wenn ich von der Reise zurückkomme, ist meine Katze wohlgerundet –  ein eindeutiges Zeichen, dass die Nachbarinnen sich rührend um meinen Tiger gekümmert haben. Außerdem wartet meine Post gestapelt auf mich und die Blumenkästen sind in Bestform.

Unter dem Jahr sind sie auch immer sehr entgegenkommend und haben stets ein nettes Wort für mich, sobald sie mich sehen. Es tut gut im Herzen, zu wissen, dass sie da sind, wenn ich allein bin. Und auch wenn das Bairische für mich eine sehr schwierige Sprache ist, schaffen wir es trotz meiner beschränkten Deutschkenntnisse immer, uns zu verstehen.

Das heißt: Ilona, Gerdi und Erna sind super Nachbarinnen und sie verdienen es in jeder Hinsicht, das Grillfest zu gewinnen, das die Chiemgau-Zeitung ausgelobt hat!“

Dominique Kunze

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