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Schon im Gründerteam mitgewirkt

Helga Stampfl ist die neue Seniorenbeauftragte in Prien: Das sind ihre Pläne

Die neue Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde Prien, Helga Stampfl, in einer Besprechnung mit Bürgermeister Andreas Friedrich. Berger
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Die neue Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde Prien, Helga Stampfl, in einer Besprechnung mit Bürgermeister Andreas Friedrich. Berger

Helga Stampfl ist die neue Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde Prien. In der Sitzung des Marktgemeinderats Prien am Mittwochabend wurde sie offiziell zur neuen Priener Seniorenbeauftragten bestellt. Und sie will eigene Ideen umsetzen.

von Petra Wagner

Prien – Helga Stampfl ist die neue Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde Prien. In der Sitzung des Marktgemeinderats Prien am Mittwochabend wurde sie offiziell zur neuen Priener Seniorenbeauftragten bestellt. Wie Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) erklärte, sei sie von Beginn des Seniorenprogramms an im Team gewesen und habe seither tatkräftig und kreativ mitgewirkt.

Damit übernimmt Helga Stampfl auch die Organisation und Koordination des Seniorenprogramms der Kommune.Die 75-Jährige tritt damit die Nachfolge von Renate Schuderer an, die das Programm Jahrzehnte lang geleitet hat.

Seniorenprogramm 2003 gegründet

Das Seniorenprogramm wurde 2003 auf Initiative von Renate Schuderer ins Leben gerufen. Zunächst wurden die Veranstaltungen für ein halbes Jahr angeboten, doch die Resonanz war derart gut, sodass es weiter ausgebaut wurde und ein Team von Ehrenamtlichen zur Umsetzung zusammenstellte.

Mittlerweile finden sich in dem reich bebilderten und mit sinnigen Sprüchen versehenen Programmheft mehr als 50 Veranstaltungen, die neben wöchentlich wiederkehrenden Aktivitäten wie den Senioren-Stammtisch, Sonntagsfühstücke oder Fitnesskurse eine Vielzahl an jährlich neuen Angeboten umfassen.

So werden Tagesbusausflüge mit Führungsprogramm und gemütlicher Einkehr sowie Betriebsbesichtigungen organisiert, Klöster, Museen und Ausstellungen besucht, Vorträge, Filme oder Lesungen abgehalten, Kurse für Beweglichkeit und Entspannung organisiert, aber auch informative Schulungen zum Umgang mit Smartphone und PC umgesetzt.

Die Lektüre des in einer Auflage von rund 1000 Exemplaren gedruckten Programmhefts ist überaus beliebt, auch aufgrund der vielen Sinnsprüche und Zitate, die Renate Schuderer stets mit viel Hingabe zusammenstellt hat.

„Im besten Sinne wie bisher weiterführen“

In einer kleinen Feierstunde hatten Bürgermeister Andreas Friedrich (rechts) und sein Stellvertreter und Sozial-Referent Martin Aufenanger Renate Schuderer verabschiedet.

Helga Stampfl war von Anfang an in dem damaligen Gründerteam mit dabei. „Ich werde es im besten Sinne wie bisher weiterführen“, so Stampfl im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung. Ein solch umfassendes wie vielseitiges Programm für die Senioren gebe es nirgends. Aber es stecke auch viel Arbeit dahinter. „Man muss organisieren und koordinieren und gut mit Menschen umgehen können“, so die einstige Inhaberin eines Foto-Schreibwarengeschäfts. Oft begleitet sie auch die Ausfahrten und betreut die Teilnehmer.

Praktisch dabei ist, dass sie technisch versiert ist und auch aufgrund ihrer einstigen Tätigkeit gut fotografieren sowie die Bilder bearbeiten kann.

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So entstehen viele Fotos, die in Schaukästen zur Erinnerung ausgehängt werden oder manch geselligen Vortragsabend füllen. Die Termine werden stets überaus liebevoll umgesetzt, so verwöhnt das ehrenamtliche Team des Seniorenprogramms die Treffen immer wieder mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee.

Unterstützt wird das Projekt von der Gemeinde sowie durch Werbeeinnahmen, die rund Dreiviertel der Kosten einbringen und durch Anzeigen im Programmheft generiert werden.

Für die Ideensammlung setzt sich das Team zusammen und bringt die Einfälle ein. Die Ziele und Themen werden dann via Internet recherchiert, inwieweit sie lohnenswert und umsetzbar sind. Dann geht es an die Organisation, das Busunternehmen muss gebucht, Führungen vor Ort organisiert und nette Einkehrmöglichkeiten gefunden werden.

„Das Telefon steht nicht mehr still“

„Wenn das Programmheft erscheint, steht das Telefon nicht mehr still“, erzählt Helga Stampfl. „Wir haben ein Stammpublikum von rund 30 Personen, die immer wieder dabei sind und sehr dankbar sind, dass sich jemand so viel Arbeit für sie macht.“

Sie, die sich selbst als „Gschaftlhuberin“ bezeichnet, freut sich, wenn sie Freude bereiten kann. „Wenn am Abend die Senioren mit einem Lachen nach Hause gehen, ist das das Schönste für mich.“ Als persönliche Ansprechpartnerin ist sie nun mittwochs im Rathaus von 8 bis 11 Uhr zu sprechen.

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