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Preisvergleich in sechs Kommunen

Heftige Preissprünge zum 1. Januar: Wie die Strompreise im Landkreis Traunstein steigen

Die Stadtwerke in Traunstein (Archivbild).
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Die Stadtwerke in Traunstein (Archivbild).
  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Die letzte Preiserhöhung gab es erst im Sommer, zum Jahreswechsel dann der nächste Sprung: Wir haben verglichen, wie die Strompreise in Traunstein, Trostberg, Waging, Unterwössen, Ruhpolding und Siegsdorf bald anziehen - die Unterschiede sind teils beträchtlich.

Landkreis Traunstein - Von „dramatischen Verwerfungen an den Strombörsen“ sprechen beispielsweise die Traunsteiner Stadtwerke in ihrem Informationsschreiben, das die Kunden jüngst in den Postkästen fanden: Im September lag der Börsenpreis fast viermal so hoch wie ein Jahr zuvor. Da fällt es auch kaum ins Gewicht, dass unter anderem die EEG-Umlage inzwischen weggefallen ist. Die jüngsten Preisanpassungen wurden von unseren kommunalen Versorgern erst in den Sommermonaten vorgenommen, zum 1. Januar ziehen die Strompreise erneut deutlich an.

Strompreise im Landkreis Traunstein ab 1. Januar 2023

Wir haben die Preissteigerungen in Traunstein, Trostberg, Waging, Unterwössen, Ruhpolding und Siegsdorf verglichen. Das Plus zum Jahreswechsel liegt zwischen „milden“ 33 Prozent in Trostberg und 88 Prozent in Siegsdorf. Die Bruttopreise beziehen sich auf eine Kilowattstunde Strom für Bestandskunden in Privathaushalten im Eintarif.

Traunsteinbis 31. Dezember: 24,97 Centab 1. Januar: 38,08 Cent+ 53 Prozent
Trostberg 25,39 Cent33,70 Cent+ 33 Prozent
Waging24,37 Cent34,80 Cent+ 43 Prozent
Unterwössen32,28 Cent47,98 Cent+ 49 Prozent
Ruhpolding27,47 Cent44,80 Cent+ 63 Prozent
Siegsdorf35,16 Cent66,10 Cent+ 88 Prozent

Für Neukunden, falls von den kommunalen Energieversorgern überhaupt noch welche aufgenommen werden, gelten oft höhere Preise. In München sitzt der Preisschock für Kunden der dortigen Stadtwerke dagegen noch tiefer: Dort steigt der Strompreis zum 1. Januar um 148 Prozent auf dann 61,89 Cent pro Kilowattstunde. Profitieren werden die dortigen Kunden, aber beispielsweise auch in jene der Kommunalversorger in Unterwössen, Ruhpolding oder Siegsdorf dagegen vom geplanten Strompreisdeckel der Bundesregierung, der bei 40 Cent pro Kilowattstunde liegen wird.

Und der vage Ausblick ins Jahr 2024? Beispielsweise bei der Unterwössener Stromversorgung rechnet man dann wieder mit sinkenden Preisen, weil schon frühzeitig zugekauft wurde, wie es auf der Homepage heißt. Anziehen werden ab 1. Januar aber auch die jährlich fixen Grundpreise: Bei den Waginger Gemeindewerken liegen sie im kommenden Jahr um ca. 80 Prozent höher, bei dann 123,37 Euro. Die Stadtwerke Traunstein erhöhen nur um knapp fünf Prozent auf 101,15 Euro. Grundsätzlich gilt: Da die Gaspreise steigen, klettern auch die Stromkosten, da ein Großteil des Stroms aus Gas erzeugt wird.

xe

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