Hausmüll und Windeln verunstalten Container-Standplatz

Weder Weißblech noch Glas, sondern Haus- und Sperrmüll wird vor den Containern in Greimharting abgeladen.
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Weder Weißblech noch Glas, sondern Haus- und Sperrmüll wird vor den Containern in Greimharting abgeladen.

Rimsting/Greimharting – Tüten mit Hausmüll, Windeln und kaputtes Spielzeug liegen auf dem Boden vor den Containern der Greimhar tinger Wertstoffinsel.

„Leider stellen wir seit Beginn der Corona-Pandemie immer öfter fest, dass Müll dort illegal abgelegt wird“, sagt Julia Strasser, die im Bürgerbüro der Gemeinde Rimsting für die Wertstoffinseln zuständig ist.

Sperrmüll, aber auch regulären Hausmüll, fänden die Kollegen vom Bauhof dort regelmäßig vor. Dabei stünden an der Insel nur Container für Altpapier, Glas, Flüssigkeitskartons und Weißblech.

„Wir haben dort vor einigen Monaten Schilder angebracht, die darauf hinweisen, dass die Entsorgung von anderem Müll dort illegal ist“, berichtet Strasser. Bis zu 2500 Euro Strafe drohen, sollte man dabei erwischt werden. Doch offensichtlich hält dies manche Menschen nicht davon ab, ihren Abfall dort zu hinterlassen. „Die Leute wollen vermutlich keine reguläre Entsorgung bezahlen oder es ist ihnen zu mühsam“, sagt Strasser. An vollen Containern liege es nicht: „Die werden regelmäßig geleert. Außerdem wird immer mal wieder nachgeschaut und Bescheid gegeben, sollten sie mal früher voll sein.“

Über die Weihnachtsfeiertage sei die Wertstoffinsel stark genutzt worden. In zweierlei Hinsicht, erzählt die Verwaltungsangestellte: volle Container und jede Menge Unrat davor. Den Rimstinger Bürgermeister Andreas Fenzl (CSU) ärgert die Situation in Greim harting, dennoch bleibt er optimistisch: „Durch die Pandemie und die Weihnachtszeit ist der Platz einfach überfüllt, aber wir sind zuversichtlich, dass die Menschen zur Vernunft kommen und sich die Situation bald bessert.“ hgy

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