Hallensportler des TuS Prien trainieren mit Hygienekonzepten jetzt auch im Freien

Der Sportabzeichentreff unter der Leitung von Ingrid Ziegmann (mit Maßband) startet zur gewohnten Zeit mittwochs um 18 Uhr.
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Der Sportabzeichentreff unter der Leitung von Ingrid Ziegmann (mit Maßband) startet zur gewohnten Zeit mittwochs um 18 Uhr.

Prien – Badminton, Handball und Jujutsu sind klassische Hallensportarten.

Die Abteilungen im Turn- und Sportverein (TuS) Prien, in denen diese Disziplinen betrieben werden, gehen jetzt ins Freie.

Der Umzug ist den Corona-Vorgaben geschuldet. In der Halle wäre das Infektionsrisiko deutlich höher als draußen. Einige Wochen nach den Fußballern, die bereits wieder in zahlenmäßig begrenzten Gruppen trainieren, dürfen sich nun auch Aktive anderer Sportarten wieder organisiert bewegen.

Einige Abteilungen haben nach den Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und ihrer Disziplin-Landesverbände fertige Hygienekonzepte vorgelegt, berichtet TuS-Vorsitzender Christian Fellner im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung.

Mittwochs Training für Sportabzeichen

Weil die Regelkataloge die Prüfung durch die TuS-Vorstandschaft bestanden haben, dürfen Handballer, Badmintonspieler, Leichtathleten, Cheerleader und Jujutsuka ab sofort in Gruppen bis zu 20 Personen unter freiem Himmel trainieren. Andere Abteilungen arbeiten noch an ihren Konzepten. Das Sportabzeichentraining bei Ingrid Ziegmann startet ebenfalls ab sofort zur gewohnten Zeit, miittwochs um 18 Uhr, im Sportpark.

Die Übungsstunden sind inhaltlich freilich weit entfernt vom normalen Trainingsbetrieb. „Es geht um ein langsames Aufbautraining“, betont Fellner, dass das Augenmerk darauf liegt, die Sportler nach drei Monaten Zwangspause langsam wieder an ihre Disziplinen heranzuführen.

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Der Verein hat einen Belegungsplan für die Plätze im Sportpark sowie die Hartplätze an der Franziska-Hager-Schule entwickelt. Nachmittags und abends bis 20.30 Uhr sind ab sofort alle Anlagen belegt.

Dass Halle und Hartplatz des Ludwig-Thoma-Gymnasiums (LTG) wegen des Verbots durch den Landkreis bis auf weiteres gesperrt bleiben, „schmerzt uns natürlich sehr“, bedauert der TuS-Vorsitzende. Sollten weitere Abteilungen sich zum Open-Air-Training entschließen, müssen die verfügbaren Plätze vielleicht nochmal anders aufgeteilt werden.

Übungsleiter speziell geschult

Ihre Übungsleiter hat jede TuS-Abteilung im Vorfeld eigenverantwortlich geschult. Bei jeder Trainingseinheit müssen die Namen der Teilnehmer schriftlich protokolliert werden. „Es wird sehr spannend“, sieht Fellner den ersten Einheiten entgegen.

Er und seien Vorstandskollegen wollen sich in den ersten Tagen vor Ort überzeugen, dass alle Vorgaben umgesetzt werden, schließlich würde im Falle eines Falles der Vorstand haften.

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