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Im Sommer auf‘s bayerische Meer

Hafen Stippelwerft in Prien-Stock: Es rührt sich was auf dem Chiemsee

Hausherr und Geschäftsführer begutachten Arbeitsfortschritte: Bürgermeister Andreas Friedrich (links) und Dirk Schröder im Hafen der Stippelwerft. Die Bootsanlegerstege werden derzeit neu beplankt; auch Mitarbeiter des Prienavera Erlebnis Bades packten während ihrer Corona bedingten Kurzarbeit kräftig mit an. Berger
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Hausherr und Geschäftsführer begutachten Arbeitsfortschritte: Bürgermeister Andreas Friedrich (links) und Dirk Schröder im Hafen der Stippelwerft. Die Bootsanlegerstege werden derzeit neu beplankt; auch Mitarbeiter des Prienavera Erlebnis Bades packten während ihrer Corona bedingten Kurzarbeit kräftig mit an. Berger
  • Ulrich Nathen-Berger
    VonUlrich Nathen-Berger
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Von Prien auf den See: Bootshafen Stippelwerft der gemeindeeigenen Chiemsee Marina GmbH voll belegt.

Prien – Mehr und mehr rührt sich was auf dem Bayerischen Meer: Die Corona-Inzidenzzahlen sinken, der Sommer steht vor der Tür – beste Voraussetzungen für Wassersportler, auf dem Chiemsee ihrem Hobby voll zu frönen. Ein Bild davon kann man sich bei einem Besuch im Sportboothafen Stippelwerft der Chiemsee Marina GmbH in Prien-Stock machen. Der vollbelegte Hafen mit seinen 277 Wasser- und 150 Land-Liegeplätzen ist ein guter Ausgangspunkt für Segelbootausfahrten zu Buchten, Inseln und Uferorten des Sees. Die Marktgemeinde Prien ist zu 100 Prozent Gesellschafter der GmbH, in die auch das Prienavera Erlebnisbad eingegliedert ist. Sozusagen Hausherr ist demnach Bürgermeister Andreas Friedrich.

Eine wichtige infrastrukturelle Einrichtung

Nach seiner Ansicht ist die Stippelwerft für Prien wie auch für die gesamte Chiemsee-Alpenland-Region „eine wichtige infrastrukturelle Einrichtung“ – und das nicht nur wegen der höchst begehrten Gastliegeplätze. „Der Segelclub Prien Chiemsee (SCPC) ist sehr um den Breiten- und Behindertensport bemüht, seine Aktivitäten zugunsten der Inklusion sind weit über unsere Region hinaus wertgeschätzt“, sagte der Bürgermeister bei einem Treffen mit Dirk Schröder, seit sechs Jahren Geschäftsführer der Chiemsee Marina GmbH und zuständig für insgesamt 28 Angestellte plus zehn Aushilfskräfte. Zuvor war Schröder seit 2001 Betriebsleiter der Stippelwerft.

Beim Kranen eines Segelbootes: Sebastian Bauer ist neuer Mitarbeiter der Stippelwerft. Foto Berger

Als Urlauber an den Chiemsee zurück

Friedrich: „Für den Tourismus sind die Regatten und Meisterschaften auf dem Chiemsee mit viel internationalem Publikum von großem Wert, denn viele Teilnehmer an den Sportveranstaltungen kehren als Urlauber an den Chiemsee zurück.“

Die Marina GmbH ist nicht alleine in der Stippelwerft untergebracht. „Hier haben wir ein sehr gutes Miteinander und Zusammenwirken mit dem SCPC, dem Ruderverein Prien, mit der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Traunstein-Siegsdorf und mit der örtlichen Feuerwehr, deren Einsatzboot ebenfalls in der Stippelwerft liegt“, betonte Geschäftsführer Schröder im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung. „Durch diese Partner kommen auch Gäste von außerhalb nach Prien, zum Beispiel, wenn die DLRG Wasserrettungsausbildungen und Lehrgänge durchführt.“

Viel Leben im Hafen entwickelt

So hat sich in den vergangenen 20 Jahren viel Leben im Hafen entwickelt, am Gebäude sowie bei den Sanitär- und Außenanlagen ist der Standard moderner geworden. Vom Ruderboot über Kanu, Kajak, Segeljolle, offene Kielboote, Katamarane, Elektroboote bis zur Segelyacht liegen in der Priener Stippelwerft viele verschiedene Bootsarten in unterschiedlichen Größen – ein Eldorado für Wassersportler aus nah und fern.

Auch für Bürgermeister Friedrich – der es allerdings auf dem Wasser etwas ruhiger angehen lässt, wie er schmunzelnd unserer Zeitung gesteht. „Als ich in meiner Jugend bei einer Segeltour auf dem Waginger See von einer Sturmböe erfasst wurde und fast gekentert bin, da habe ich wackelige Knie bekommen.“ Seitdem unternehme er lieber mit dem Ruderboot einen Ausflug auf dem Chiemsee. Allerdings seien die seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr weniger geworden.

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