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Wasser-Schaden bei Bauarbeiten: Keine Einigung

Kita-Bauarbeiten in Gstadt liegen um drei Wochen zurück - und es droht längerer Rechtsstreit

Das Kellergeschoss für den Erweiterungsbau am Kinderhaus St. Johannes ist fast fertiggestellt.
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Das Kellergeschoss für den Erweiterungsbau am Kinderhaus St. Johannes ist fast fertiggestellt.
  • VonElisabeth Kirchner
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Der Erweiterungsbau am Kinderhaus St. Johannes in Gstadt soll laut Bürgermeister Hainz im Sommer 2023 in Betrieb gehen. Momentan liegt man im Zeitplan um Wochen zurück - zudem liegt ein Rechtsstreit wie ein Schatten über dem Projekt. Eine Einigung ist hier noch ausständig.

Gstadt – „Wir liegen leider um drei Wochen zurück“, bedauert Gstadts Bürgermeister Bernhard Hainz (FWG) auf der Baustelle am Kinderhaus St. Johannes bei einem Ortstermin mit den OVB-Heimatzeitungen. Dennoch sei er zuversichtlich, dass die Erweiterungsmaßnahmen bis zum Sommer kommenden Jahres abgeschlossen sein werden.

Wie mehrfach berichtet, sollen nach der Erweiterung insgesamt acht Gruppen Platz in dem Kinderhaus finden, das barrierefrei und mit Fahrstuhl ausgestattet Inklusion lebt.

Im Rohbau fast fertig

Bürgermeister Hainz zeigt auf den nördlich gelegenen Trakt, der schon mit einer Betondecke versehen ist: „Das Untergeschoss ist im Rohbau fast fertig, jetzt kommen dann die Mauergewerke und die Zimmerer.“ Insgesamt entstehen 600 Quadratmeter mehr Nutzfläche, freut sich der Gstadter Rathauschef. Die Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft Breitbrunn, zu der auch Gstadt gehört, hätten in einer der vergangenen Sitzungen auch für ein in seinen Augen großartiges Außen-Gestaltungselement gestimmt, so Hainz.

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An der Westseite des Anbautraktes soll eine Kletterwand angebracht werden und auf einer Außenrutsche können die Kindergartenkinder vom oberen Grundstückslevel in den Lichthof rutschen. Vormals war hier eine Treppe samt Stützwand geplant.

Durchgängigen Betrieb gewährleisten

Der Regenwasserschacht sei auch schon gesetzt, so Hainz. Das zu erwartende Niederschlagswasser könne über diesen vom Lichtgraben vollständig ohne Notüberlauf beseitigt werden. Die Renovierung des Altbaus werde erst dann angegangen, sobald der Neubau bezugsfertig ist. „Wir wollen einen durchgängigen Betrieb gewährleisten.“

Für die Erweiterung und Bestandsbauarbeiten am Kinderhaus St. Johannes in Gstadt werde samt eingeplanter Reserve mit rund 3,7 Millionen Euro gerechnet, erklärt Hainz weiter. Er hoffe, dass diese Kostenschätzungen eingehalten werden können, will aber nicht über weitere mögliche Preissteigerungen orakeln.

Rechtsstreit: Noch keine Einigung

Ebenso unklar ist, wie es im Rechtsstreit weitergehe. Bei den Bauarbeiten hatte ein Bauarbeiter im Frühjahr das Wasser für den Garten auf-, aber nicht das Rücklaufventil abgedreht. Und in den nicht abgedeckten Keller – der nördliche Teil des Gebäudes wurde bis auf die Oberkante Kellerdecke demontiert – lief Regenwasser durch die Versorgungsdurchbrüche. Da hier bislang keine Einigung zur Schadensregulierung erfolgt sei, werde dies nun weiter über die Rechtsschutzversicherung laufen.

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