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So entschied der Gemeinderat Gstadt

Bauwerber will ein Gebäude in mit 160 Quadratmetern errichten – Warum die Genehmigung so lange dauert

  • VonElisabeth Kirchner
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Seit 2019 zieht sich ein Bauantrag eines Bauwerbers für eine Gebäudeerweiterung in Gollenshausen hin. Wie es nun weitergeht.

Gstadt – Nunmehr beschloss der Gemeinderat Gstadt einstimmig, den Planentwurf für eine Bebauungsplanänderung neu zu überarbeiten. Bauamtsleiter Hans-Joachim Kaiser war zuvor auf den Sachverhalt eingegangen. Der Bauwerber wollte gemäß Antrag auf seinem Betriebsgelände ein weiteres Gebäude für Wohnraum- und gewerbliche Nutzung mit 160 Quadratmeter Grundfläche errichten, den Antrag dafür beschied das Landratsamt mit einer dafür notwendigen Bebauungsplanänderung. Drei Stellungnahmen waren diesbezüglich bei der Verwaltung eingegangen.

Forderung des WWA

Den Einwänden des Wasserwirtschaftsamtes (WWA) folgend, soll beispielsweise eine Muldenentwässerung eingezeichnet werden. Josef Gartner (FW) hakte bei der Höhenfestsetzung nach. Diese passe jetzt, erklärte Bauamtsleiter Kaiser. Dominikus Schneider (FW) befand, dass die Nachbargrundstücke nicht durch Oberflächenwasser beeinträchtigt werden dürfen. Dies regle der Entwässerungsplan, sagte Kaiser.

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Den Anmerkungen der Unteren Naturschutzbehörde bezüglich einer Grünordnung hielt der Planer entgegen, dass im Urplan bereits eine solche festgesetzt ist und dass auch eine zahlreiche Bepflanzung bereits besteht. „Aus dem relativ dichten Bestand ergibt sich die Zweckmäßigkeit, in der Zukunft einzelne Bäume wieder herauszunehmen, wo dies die zulässige Bebauung, Belichtung beziehungsweise Verschattung und die Nutzung von regenerativer Energie wie beispielsweise Photovoltaik erfordert.“ In der Plandarstellung sollen deshalb bestehende Bäume mit der Verpflichtung zur Erhaltung und jene ohne Erhaltungspflicht unterscheidbar dargestellt werden, so Kaiser.

Gemeinderat fällt Entscheidung

Der Stellungnahme der Abteilung Bauleitplanung des Landratsamtes folgend, sollen im neuen Entwurf noch redaktionelle Änderungen beispielsweise hinsichtlich der Flächenangaben für die zulässigen Baukörper entsprechend ergänzt werden und die Wohnnutzung in zulässiger Weise begrenzt werden. Da das neue Gebäude im Erdgeschoß an drei Seiten kellerartig in den Hang eingegraben werden wird, ist eine Wohnnutzung nur im Obergeschoß möglich. Die Gemeinderäte billigten diese Einwände ohne Gegenstimme und beschlossen ebenso einstimmig, den Planentwurf neu zu überarbeiten und erneut auszulegen.

BH

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