Viel Arbeit für den neuen Schulleiter

Grundschule Grabenstätt geht mit zahlreichen Neuerungen durch die Corona-Krise

Die von der Gemeinde Grabenstätt beschafften CO2-Ampeln wurden in den Klassenzimmern und Räumen der Mittagsbetreuung der Grundschule aufgestellt.
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Die von der Gemeinde Grabenstätt beschafften CO2-Ampeln wurden in den Klassenzimmern und Räumen der Mittagsbetreuung der Grundschule aufgestellt.

Auf Johannes Zeitel, den neuen Leiter der Grundschule Grabenstätt, warteten gleich große Herausforderungen. Und an den neuen Alltag in der Corona-Pandemie hat sich die Schule mittlerweile angepasst.

Grabenstätt – Das Homeschooling hat sich gut eingespielt und auch für eine Rückkehr zum Präsenzunterricht wäre man gerüstet. Die Gemeinde hat mit ihren Investitionen von rund 175.000 Euro einen wichtigen Beitrag geleistet. „Wir haben für die Sicherheitstechnik und die Unterrichtsausstattung an unserer Schule sehr viel Geld in die Hand genommen und sind nun für diese aktuell schwierigen Zeiten und auch für die Zukunft technisch gut aufgestellt“, so Bürgermeister Gerhard Wirnshofer. Die zwölf angeschafften, sogenannten CO2-Ampeln haben 4000 Euro gekostet.

Ampeln machen das Lüften nach Bauchgefühl überflüssig

Zehn dieser Ampeln befinden sich in den Klassenzimmern und den Räumen der Mittagsbetreuung, jeweils eine im Sitzungssaal des gemeindlichen Rathauses und im Schlossökonomiesaal. „Diese Ampeln unterstützen uns, und in der Schule die Lehrer bei der Frage des richtigen Lüftungszeitpunktes, sodass nicht mehr beliebig nach Bauchgefühl stoßgelüftet werden muss“, betont Wirnshofer.

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Im vergangenen Jahr wurde zudem die Brandmeldeanlage der Schule auf den neuesten Stand gebracht und die Sicherheitsbeleuchtung sowie die Sprechanlage komplett erneuert. „Ganz wichtig für uns ist auch die Einrichtung der digitalen Klassenzimmer gewesen, für die in der Sommerferienzeit neue Datenleitungen verlegt sowie Router und Access-Points eingerichtet wurden, um auf ein leistungsfähiges WLAN zurückgreifen zu können“, so Wirnshofer.

Höhe der Zuschüsse noch nicht bekannt

Die Investitionskosten beliefen sich hier auf 80.000 Euro. Laut der neuen gemeindlichen Kämmerin Kerstin Seidel wisse man noch nicht genau, wie hoch die staatlichen Zuschüsse insgesamt sein werden, da man einige dieser Maßnahmen erst in circa vier Wochen zur Prüfung des Zuschusses einreichen könne.

Außerdem beschaffte die Gemeinde elf Lehrerlaptops im Wert von rund 11.000 Euro. Für die Schüler sind zudem 30 Leihgeräte für 15 000 Euro geordert worden. Schulleiter Zeitel habe ihm bereits versichert, so der Bürgermeister, dass Lehrer und Kinder begeistert und dankbar seien, dass ihnen die neue technische Ausstattung zur Verfügung stehe. „Die Grundschule ist für die Zukunft bestens aufgestellt und die Schüler haben dort beste Lernvoraussetzungen“, sagte Bürgermeister Gerhard Wirnshofer und dankte seinen Ratskollegen, die die Investitionen und Anschaffungen ermöglicht hatten. mmü

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