Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Große Testkapazitäten in kurzer Zeit

Ein Blick ins spezielle Pandemielabor des Klinikums Traunstein: Hier werden für die sechs Kliniken des Verbunds rund um die Uhr Proben auf Corona getestet.
+
Ein Blick ins spezielle Pandemielabor des Klinikums Traunstein: Hier werden für die sechs Kliniken des Verbunds rund um die Uhr Proben auf Corona getestet.

Traunstein – Ein Pandemielabor für viele schnelle und zuverlässige Tests auf Covid-19 direkt vor Ort: Was für die meisten Krankenhäuser in Deutschland ein Wunschtraum bleibt, ist für die Kliniken Südostbayern (KSOB) mit ihren sechs Standorten seit vorigem Herbst Realität.

Ermöglicht wurde dies durch eine Spende der Eva-Mayr-Stihl-Stiftung in Höhe von 250 000 Euro. Deren „Corona-Soforthilfe-Programm hat einen weiteren weitsichtigen Beitrag zum Gemeinwohl geleistet“, so KSOB-Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Siegfried Walch. Auch Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Gretscher und Priv.-Doz. Dr. Tom-Philipp Zucker, Ärztlicher Direktor des Klinikums Traunstein, betonen die Bedeutung des Labors jetzt und in der Zukunft. Der Dank an die Stifter Eva Mayr-Stihl und ihren im Klinikum Traunstein geborenen Ehemann Robert Mayr liegt Chefarzt Dr. Zucker sehr am Herzen. Denn die großzügige Spende habe die Anschaffung zweier hochmoderner, leistungsfähiger Geräte für belastbare PCR-Tests ermöglicht. Mit diesen können die Kräfte des externen Labordienstleisters der KSOB und die Mitarbeitenden des Klinikverbunds in dem eigens für diese Zwecke eingerichteten Pandemielabor zeitnah und zuverlässig Proben auswerten. Diese müssen nicht mehr außer Haus, sondern können laut KSOB-Mitteilung direkt vor Ort analysiert werden. Ein regelmäßiger Fahrdienst zwischen den sechs Häusern garantiert eine zügige Abwicklung. „Die Maschine kann täglich bis zu drei Durchläufe à fünf Stunden mit jeweils 93 Proben bewältigen, auch am Wochenende finden ein bis zwei Durchläufe statt“, erklärt Dr. Zucker. „Nur die großen Maximalversorger wie Unikliniken weisen eigene Testkapazitäten unserer Größenordnung auf.“ Von schnelleren Abstrich-Ergebnissen profitierten auch negativ getestete Patienten, die „von der Isolationssta tion wegverlegt werden und zielgerecht behandelt werden könnten“, so Dr. Zucker.

Immer mehr in den Vordergrund rücke die Testung von Personal.

Trotz positivem Ergebnis noch ansteckend?

Ein großer Pluspunkt eines der neuen Geräte im Labor sei zudem, dass es einen speziellen Wert ermitteln könne um festzustellen, „ob ein Patient, der Corona durchgemacht hat und jetzt wieder beschwerdefrei ist, aber nach über zwei Wochen immer noch ein positives PCR-Testergebnis aufweist, überhaupt noch infektiös ist.“ Zudem sei die Erkennung von Corona-Mutationen mit jedem PCR-Test geplant. re

Kommentare