Grassauerinnen starten mit Traumnoten in die berufliche Zukunft

Die Jahrgangsbesten der M-Klassen der Mittelschule Grassau (von links): Anastasia Merkel, Miriam Huber, Christine Heiß, Julia Studener, Enya Ludwig und Donata Schremsdörfer.
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Die Jahrgangsbesten der M-Klassen der Mittelschule Grassau (von links): Anastasia Merkel, Miriam Huber, Christine Heiß, Julia Studener, Enya Ludwig und Donata Schremsdörfer.

23 Absolventen der Mittelschule Grassau sind nun feierlich entlassen. Ihr Schulleiter Johannes Zeitel findet, sie sind „mit Mathe, Deutsch und Englisch wohlgenährt“ - es kann also losgehen in Richtung Berufsleben.

Grassau– In einem feierlichen Rahmen, wenn auch mit Abstand, wurden die 23 Absolventen der zehnten Klassen an der Grund- und Mittelschule verabschiedet. Zwar musste auf Musik und Gesang, wie in den Jahren vorher üblich, verzichtet werden, auch durften die Absolventen jeweils nur zwei Begleitpersonen mitnehmen. Dennoch wurde den Schülern ein würdiger Abend bereitet.

Neugierig bleiben wie die Schul-Katze

Schulleiter Johannes Zeitel freute es, dass trotz Corona-Krise und erschwerten Bedingungen „hervorragende Leistungen“ erbracht wurden.

Anastasia Merkel war mit einem Durchschnitt von 1,44 die Jahrgangsbeste. Die Auszeichnung des Landrats übernahm Zeitel. Stolz darf auch Miriam Huber mit einer Note von 1,89 sein. Geehrt wurden zudem Julia Studener, Donata Schremsdörfer, Enya Ludwig und Christine Heiß. Aller vier schlossen ihre Mittlere Reife mit einer 2,0 ab.

Zeitel entließ sie und die anderen Absolventen mit einer kurzen Anekdote aus den jüngsten Schultagen: So sei zuletzt die Schultüre auch tagsüber geöffnet gewesen. Mehrfach habe er beobachtet, wie eine Katze aus der Nachbarschaft durchs Schulhaus huschte „und mit erstaunlichem Selbstbewusstsein das Schulgebäude erkundete“.

Rüstzeug für die Zukunft

Der Hunger sei es wohl nicht, der die wohlgenährte Katze ins Schulhaus führte, schloss Zeitel daraus, vielmehr vermutet er pure Neugier. „Auch den mit Mathe, Deutsch, und Englisch wohlgenährten Schülern steht die Türe offen. Ich wünsche euch die Neugier dieser Katze“, sagte der Schulleiter im Hinblick auf die bevorstehende berufliche Zukunft der Jugendlichen. Man habe sich bemüht, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten und er sei überzeugt, dass sie das Rüstzeug haben, „um die Zukunft aktiv gestalten zu können“.

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Werner Poebing, Leiter der M10a und Roman Illner, Lehrer der M10b, nutzte die Gelegenheit, um noch einmal darauf hinzuweisen, dass man einen „besonderen Jahrgang“ verabschiede. 2020 hat das Leben mit Pandemie, Lock down, Hygieneverordnung und Maskenpflicht geprägt. Peobing verglich das vergangene Schuljahr mit einem „Marathonlauf, den jeder Schüler nach seinen Möglichkeiten gestaltet hat und jeder letztlich sicher ins Ziel kam“.

Enge Verbundenheit

Zu jedem Absolventen wusste Poebing etwas über Eigenarten und Fähigkeiten erzählen, wodurch er deutlich machte, wie gut man sich in den vergangenen Monaten kennen lernte. Aber auch die Schüler zeigten ihre Verbundenheit und überraschten ihre ehemaligen Klassenleiter mit besonderen Sweatshirts, bedruckt mit den Namen aller Absolventen. „Augen zu und durch“: Gäbe es ein Motto für die Wochen ab März bis zu den Prüfungen, Nicole Mayer vom Elternbeirat und selbst Mutter eines Entlassschülers, würde es so betiteln. Man habe lange nicht gewusst, ob und wie die Prüfungen stattfinden werden. Schüler haben eigenverantwortlich lernen müssen. „Es ist alles gut gegangen und ihr habt es super gemeistert“, lobte sie die Abschlussklassen. Anschließend wurde Präsente an die besten Absolventen überreicht. tb

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