Grassauer radeln zu Partnerstadt nach Südtirol

Im Windschatten von Bürgermeister Stefan Kattari fuhr eine Grassauer Delegation über die Berge nach Südtirol in die Partnerstadt Tscherms.
+
Im Windschatten von Bürgermeister Stefan Kattari fuhr eine Grassauer Delegation über die Berge nach Südtirol in die Partnerstadt Tscherms.

Grassau – Mit dem Fahrrad machte sich eine Grassauer Delegation auf den Weg zur Partnergemeinde Tscherms in Südtirol.

Anlass dafür war der Antrittsbesuch des Grassauer Bürgermeisters Stefan Kattari (SPD) und der Marktgemeinderäte Werner Haslinger, Thomas Hofmann, Richard Schreiner und Gustl Trimpl sowie vom gemeindlichen Bauhof Hans Weißenbacher.

In zwei Etappen führte der Weg entlang des Inns an Innsbruck vorbei über die Ellbögen nach Matrei. Nach der Übernachtung dort ging der Weg zum Brenner und nach Sterzing, weiter zum Anstieg am Jaufenpass, der Herausforderung der Tour. Nicht alle Fahrer erreichten das dortige Ziel mit dem Rad, da zum Beispiel bei dem einzigen E-Bike-Fahrer nur wenige Meter vor der Passhöhe der Strom ausging.

Dafür war das Begleitfahrzeug mit Marktgemeinderat Olaf Gruß dabei. Das sorgte für die Verpflegung und in solchen Fällen stand es als Transportfahrzeug zur Verfügung. Anschließend ging es nach Meran und weiter nach Marling und Tscherms.

Am Platz gegenüber dem Rathaus warteten bereits die ersten Gäste vom Birn Pub aus Grassau. Nach und nach kamen die Vertreter der Gemeinde Tscherms mit Bürgermeister Roland Pernthaler (SVP).

Eigentlich wäre in Tscherms schon die Kommunalwahl abgehalten worden, aber durch die Corona-Pandemie verschob sich der Termin um einige Monate. Dadurch verblieb der bisherige Bürgermeister in seinem Amt. Als weitere Besucher folgten die Vertreter der Gemeindeverwaltung Geschäftsleiter Peter Enzmann, Kämmerer Tobias Gasteiger und Bauamtsleiterin Andrea Hausotter sowie die Marktgemeinderäte Marina Gasteiger, Thomas Hagl und Nikolaus Noichl.

Ziel in zweiEtappen erreicht

Bei ihrem Aufenthalt in Tscherms nutzten die Marktgemeinderäte und die Vertreter der Gemeindeverwaltung die Möglichkeit zum Austausch und zur Besichtigung des größten regionalen Weinbetriebes, der Kellereigenossenschaft Meran in Marling.

Sie entstand aus den beiden Kellereigenossenschaften des Burggrafenamtes, die Burggräfler Kellerei und die Weinkellerei Meran. Daraus ist die Kellerei Meran hervorgegangen, welche jetzt 380 Mitglieder zählt und 260 Hektar Rebfläche bewirtschaftet, darunter auch viele kleinere und mittlere Betriebe aus Tscherms.

Die Grassauer Delegation wurde über die verschiedenen Weine, die Produktionsweise, die Lagerung und die derzeitigen Absatzprobleme während der Corona-Krise informiert.

Auf den Tag genau 40 Jahre war die Einweihung der Tschermser Straße in Grass au her. Ebenfalls jährte sich die Begründung der Partnerschaft zum 55. Mal.

Kommentare