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Festinstallierte Fußgängerampel kommt

Grassauer Gemeinderat befürwortet nach Probezeit die Kosten für eine neue Ampel

Die Fußgänger drückten den Ampelknopf 23 Mal täglich. Damit ist die Notwendigkeit bestätigt.
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Die Fußgänger drückten den Ampelknopf 23 Mal täglich. Damit ist die Notwendigkeit bestätigt.
  • VonTamara Eder
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Der Marktgemeinderat Grassau stimmte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür, eine Ampel für die Mietenkamer Straße bei Brandstätt-Grafing zu kaufen. Auch den jährlichen Unterhaltskosten von 800 Euro stimmte das Gremium zu.

Grassau – Wie Bürgermeister Stefan Kattari (SPD) informierte, wurde die mobile Bedarfsampel aufgrund einer Bürgerinitiative von Müttern aus dem Bereich Brandstätt und Grafing aufgestellt. Die mobile Anlage sollte im Vorfeld klären, ob an dieser Stelle eine Ampel von der Bevölkerung angenommen werde. Die Anlage war nun 42 Tage in Betrieb. In diesem Zeitraum konnten 153 Anforderungen gemessen werden. Täglich wurde der Ampelknopf 23 Mal gedrückt. Leider, so Kattari, stehen keine Vergleichsdaten zur Verfügung. Interessant wäre es gewesen, ob die mobile Ampel, die vor der Festinstallation in Mietenkam stand, häufiger zur Querung der Straße genutzt wurde. Diese Zahlen sind aber nicht zu ermitteln.

Kosten betragen 42.000 Euro

Die Messungen der mobilen Anlage bei Grafing lassen jedoch erkennen, dass die Anlage angenommen wurde. Kattari betonte, dass der Aufstellungsort nicht optimal gewesen sei und eine festmontierte Anlage weiter in Richtung Bushaltestelle stehen würde. Nach den Kostenschätzungen würde die Ampel 20.000 Euro kosten. Für Tiefbaumaßnahmen und Grunderwerb würde weitere 22.000 Euro benötigt. „Ich bin der Auffassung, wir können uns das leisten“, betonte der Rathauschef und erklärte, dass er persönlich den Bürgerantrag zur Errichtung einer Querungshilfe unterstützt habe.

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Klaus Noichl (CSU) fügte an, dass die Anlage so gebaut werden müsse, dass diese den Winterdienst nicht beeinträchtige. Laut Kattari würde diese nicht im Bereich des Gehwegs, sondern im Grünstreifen vor der Mauer zum Hotel platziert. Gegenüber sei ebenfalls Platz, sodass der Masten für die Ampelanlage nicht auf dem öffentlichen Gehweg zu stehen kommt.

Ob auch an Alternativen gedacht wurde, interessierte Hans Genghammer (FW). Es gebe Erfahrungswerte, zusätzlich werde von einem Zebrastreifen abgeraten, da dieser zu gefährlich sei, erklärte Kattari. Eine Verkehrsinsel würde zu einer Fahrbahnverengung führen. Insofern sei eine Ampel ratsam.

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