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Vom Achental nach ganz Oberbayern

Grassauer Gästekarte ermöglicht kostenlose Nutzung des Regionalverkehrs

Mit der Gästekarte können Urlauber nun kostenlos auch außerhalb des Achentals unterwegs sein.
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Mit der Gästekarte können Urlauber nun kostenlos auch außerhalb des Achentals unterwegs sein.
  • VonTamara Eder
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Seit vielen Jahren ist die Achental-Linie mit der Gästekarte kostenlos nutzbar. Der neue Beschluss des Gemeinderats hat ein weiteres Plus für Urlauber zur Folge.

Grassau – Allerdings beschränkten sich die Fahrten auf das Achentalgebiet bis Schleching und Oberwössen, Rottau und Grabenstätt. Organisiert wurde dies über das Ökomodell Achental. Nun stimmte der Grassauer Rat geschlossen einem neuen Vertragsabschluss des Ökomodells mit dem RVO zu. Damit kann künftig die Gästekarte für Fahrten in ganz Oberbayern genutzt werden.

Laut Bürgermeister Stefan Kattari wäre es gut, wenn den Gästen auch eine kostenlose Fahrtmöglichkeit an den Chiemsee und in die Berge angeboten werden könne. Möglich mache dies ein neues Abrechnungsmodell. Ein Grassauer Gast könne künftig hier den gesamten Linienverkehr Oberbayern nutzen. Dies sei eine wesentliche Verbesserung des Angebots, so Kattari. Bislang mussten Gäste, die nach Bernau, Prien, Reit im Winkl oder Traunstein fahren wollten, aufzahlen.

Vermutlich geringfügige Mehrkosten für Grassau

Der Rathauschef stellte eine Vergleichsrechnung auf. Demzufolge wurden knapp 11.000 Fahrten mit Gästekarte aus dem Ökomodell-Gebiet im Jahr 2019 abgerechnet. Auf Grassau entfielen umgerechnet 5200 Euro. Der RVO rechnet mit etwa 29.000 Euro Kosten bei ungefähr gleicher Zahl an Fahrgästen für das Ökomodell. Auf Grassau würde damit eine leichte Preissteigerung von 5.600 Euro zukommen. Zudem werde künftig ein Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern gemacht, was die Kosten eventuell nach unten gehen lässt. „Wir wissen nicht genau, wie es aussehen wird“, so Kattari. Große Preisveränderungen werden nicht erwartet, die finanziellen Auswirkungen seien überschaubar. Daher empfahl er die Zustimmung zum neuen Vertrag. Dies sei zudem eine wesentliche Verbesserung des touristischen Angebots. Falls die Fahrgastzahlen deutlich anstiegen, könne man auch nach einem Jahr wieder aus dem Vertrag aussteigen, so der Rathauschef.

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Richard Schreiner (SPD) begrüßte dies und sieht es als Aufwertung der Gästekarte. Er fragte, ob auch das Fahrrad kostenlos mitgenommen werden kann. Der Transport des Fahrrads sei extra vom Gast zu zahlen, so Kattari.

Einstimmig votierte der Rat für den neuen Vertrag zwischen dem Ökomodell und dem RVO. /MN

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