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„Fliegelchen“ von Robert Höpfner

Vom Beamten zum Autor von Gedichten und Prosa: Grassauer veröffentlicht neues Buch

Der Grassauer Autor Robert Höpfner hat einen neuen Band mit kurzen Geschichten und eingestreuten Gedichten geschrieben.
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Der Grassauer Autor Robert Höpfner hat einen neuen Band mit kurzen Geschichten und eingestreuten Gedichten geschrieben.
  • VonChristiane Giesen
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Der frühere Grassauer Geschäftsleiter hat es wieder getan: In seinem zweiten Buch beschreibt Robert Höpfner viele kleine Begebenheiten, die ihren besonderen Charme entfalten. Und den Leser schmunzeln lassen.

Grassau – Nach mehreren Jahren schöpferischer Pause hat Robert Höpfner jetzt ein neues lesenswertes Werk herausgegeben. Das besondere Talent des Grassauers besteht in seiner subtilen Beobachtungsgabe, verbunden mit der Fähigkeit, anscheinend kleinste Begebenheiten hervorragend zu beschreiben.

Nach früheren, gerne gelesenen Büchern mit Gedichten und Kurzprosa sind es diesmal größtenteils kurze Geschichten und Erzählungen – dazwischen einige Gedichte – die sich erstmal durch eine lakonische Nüchternheit auszeichnen, hinter denen sich jedoch oft Hochemotionales, immer Unerwartetes verbirgt, das den Leser vielleicht zum Schmunzeln, sicher zum Nachdenken bringt.

Wie ein Blick aus dem Fenster

Die Wahrnehmungen des früheren geschäftsführenden Beamten der Gemeinde Grassau stammen aus seinem unmittelbaren Lebensumfeld: Eine Beobachtung wie ein Blick aus dem Fenster, im Cafe´, im Kaufhaus oder im Garten – den Autor sprechen die verschiedensten Dinge und Orte an, für die er dann die passenden Worte und Formulierungen findet, um das Flüchtige des Augenblicks festzuhalten.

Dabei gibt es bei Robert Höpfners vielen oft kurz prägnanten Feststellungen am Schluss meist unerwartete Wendungen, überraschende Brechungen oder Sichtweisen, die zum Nachdenken anregen oder den Leser schmunzeln lassen.

Robert Höpfner wurde 1954 in München geboren und lebt seit 1981 in Grassau. Hier arbeitete er zuerst als Kämmerer bei der Gemeinde und wurde dann Geschäftsleiter der Marktgemeinde, bevor der Familienvater vor vier Jahren in den Ruhestand verabschiedet wurde. Seither engagiert er sich ehrenamtlich als Vorstand der Sawallisch Stiftung und verantwortet Finanzen und Organisation der Villa. Auch den renommierten Literaturpreis für Kurzgeschichten im deutschsprachigen Raum „Grassauer Deichelbohrer“ rief er ins Leben.

Tief empfundene Erlebnisse verarbeitet

Schon in seiner Jugend schrieb Höpfner gerne und verarbeitete seine tief empfundenen Erlebnisse auf diese Weise. Vor rund 30 Jahren begann er sich ernsthaft mit Lyrik zu beschäftigen und gab in den 1990er Jahren drei verschiedene Gedichtbücher heraus, die bei vielen Lesern auf großes Interesse stießen. Von Seiten der Fachwelt wurden sie als „echte lyrische Neuentdeckung“ gefeiert und erschienen in zahlreichen Literaturzeitschriften.

Sprachlich dichte und originelle Bilder

Nach einigen Jahren lieferte der Autor mehrere erfolgreiche Bücher mit Kurzprosa ab.

Höpfners gesamte Texte kennzeichnen eine große Sensibilität der Wahrnehmung und erzeugen sprachlich dichte und originelle Bilder. Als Schriftsteller macht er stets deutlich, dass man die Welt auch mit ganz anderen Augen sehen kann: Versetzt man sich in ein winziges „Fliegelchen“ kann etwas ganz Neues entstehen und die Welt völlig anders aussehen.

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Der Autor versteht es klar zu machen, dass es Sinn macht, die unmittelbare Umgebung aus anderer Perspektive zu sehen und damit die eigenen bitteren Momente zu vergessen und stattdessen die oft absurden, komischen Dinge des Lebens zu erkennen. Höpfneres meist kurzen, auf den Punkt gebrachten Texte gehen völlig sachlich immer von einem realen Kern aus, aus dem unvermittelt Emotionales aufbrechen kann. Die präzise Wortwahl, oft in einen neuen Zusammenhang gebracht, lässt ungekannte Bilder entstehen. Der Autor beobachtet Dinge, oft nur winzige Begebenheiten, die andere kaum wahrnehmen, und stellt sie in einen neuen, unerwarteten Zusammenhang.

Mit dem Autor auf Entdeckungsreise

Mit dem Autor geht der Leser auf Entdeckungsreise, mal in der nahen Landschaft, mal bei den ihn umgebenden Menschen. So kann in seinen knappen, konzentrierten Formulierungen manchmal ein ganzer Film vor dem geistigen Auge ablaufen und Schicksale erahnen lassen.

Anfang Oktober wird Robert Höpfner eine Lesung aus seinem neuen Buch im stilvollen Ambiente der Villa Sawallisch geben. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

„Fliegelchen“, Erzählprosa mit eingestreuten Gedichten von Robert Höpfner ist im Eigenverlag erschienen und kann unter anderem beim Autor selbst unter Email robert.hoepfner1@gmail.com erworben werden.

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