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Grassau: In Flüchtlingsheim Quarantäne verlängert

„Ich wünsche uns allen, dass wir gut durch den Herbst und Winter kommen“, betonte Bürgermeister Stefan Kattari in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung. Zum ersten Mal galt auch an den Sitzplätzen eine Maskenpflicht.

Grassau – Diese Maßnahme, so Kattari, sei aufgrund der pandemischen Lage notwendig. Er appellierte an die Öffentlichkeit, die Regeln einzuhalten.

Im Landkreis Traunstein sei man medizinisch noch gut ausgestattet. Trotzdem sei der exponentielle Anstieg der Infektionen nicht zu unterschätzen. „Wir müssen uns jetzt alle beschränken und das ist weitaus weniger dramatisch, als wenn die Intensivbetten nicht mehr reichen“, warnte der Rathauschef. „Es fällt uns allen schwer und auch das Weihnachtsfest wird wohl nicht in gewohnter Weise stattfinden können.“

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Er appellierte eindringlich an alle Bürger, die persönlichen Kontakte zum eigenen und dem Wohl der anderen zu beschränken. Solange wie möglich, werde an der Grassauer Schule Präsenzunterricht stattfinden. Von dem Teil-Lockdown nicht betroffen sind Sitzungen der Gremien. Auch das Rathaus werde so lange wie möglich geöffnet bleiben. Sollte es nötig werden, dann werde man eine Pförtnerstelle einführen. „Unser Anspruch ist es unter allen Umständen für die Bürger erreichbar zu bleiben“, betonte Kattari.

Wie der Rathauschef weiter informierte, wäre zum 21. Oktober die Quarantäne in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge abgelaufen. Nachdem bei der letzten Testung vor Ablauf der Quarantäne nochmals ein positiver Fall auftrat, wurde die Quarantäne um zwei Wochen verlängert. Dies sei für die Bewohner sehr belastend, es bestehe aber keine andere Möglichkeit. tb

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