Grassau: Applaus für Michi Weber und Elisabeth Lewerentz

Michael Weber (rechts) hält einen Stein in der Hand, ein symbolisches Geschenk für ihn als „Fels in der Brandung“. Mit ihm freue sich Schulleiter Johannes Zeitel (links) und der neue Konrektor Georg Tischler. Eder

Konrektor Michael Weber war 33 Jahre an der Grassauer Grund- und Mittelschule nicht nur tätig, sondern außergewöhnlich engagiert und vor allem bei den Schülern und Kollegen sehr beliebt. Er gründete das mehrfach ausgezeichnete „Schüler für Schüler“-Projekt, galt als Organisationsgenie und nahm die jungen Bundesfreiwilligen Dienstler unter seine Fittiche.

Grassau –Wie sehr ihn seine Kollegen und Freunde schätzen, zeigte seine Abschiedsfeier während der außerordentlichen Lehrerkonferenz.

Bürgermeister Stefan Kattari verabschiedete Weber mit den Worten, dieser sei „eine besondere Stellschraube“ im Schulbetrieb gewesen.

Ein Buch als Geschenk für den Autor

„Mein Ruhestand wird keiner werden und wenn mein Leben auch anders aussehen wird, so wird der Kontakt zu meinen Kollegen nicht abreißen“, versprach Weber. Schulleiter Johannes Zeitel bediente sich eines großen Steines als Symbol, herausgebrochen aus der alten Turnhalle: Auch Weber sei ein Urgestein, aber kein Fossil. Ein Stein, auf den man aufbauen kann, der in vielen Funktionen wichtig sei. Der Stein stehe für „den Fels in der Brandung“ und als stabilisierendes Element in der Schule.

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Ein Geschenk überreichte Tischler in Form eines Buches. Da Weber auch als Autor erfolgreich ist und unter anderem das Buch „Die Kinder von Weidachwies, Aschauer Lausbubengeschichten“ geschrieben hat, haben die Schüler in Anlehnung daran die „Lausbubengeschichten von der Sperrerwies“ als Erinnerung an die gemeinsame Zeit geschrieben.

Verabschiedet wurde auch die Grundschullehrerin Elisabeth Lewerentz. Schulleiter Zeitel erinnerte sich an „angenehme Begegnungen“. Lewerentz habe die Persönlichkeiten der Kinder wahrgenommen und gefördert. Er bezeichnete sie als „unaufgeregt und doch konsequent“. Lewerentz freute sich über die Wertschätzung und erzählte, wie sie 1984 ihre Stelle in der Volksschule angetreten habe.

Sie sei gerne da gewesen, habe die Kinder geliebt. Die Kollegen verabschiedeten sich mit Videodrehs aus dem Homeoffice, mit kreativen Sequenzen und der „Ode an Elisabeth“. tb

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