Grabenstätt: Trachtler verteilen 265 Sterne aus Papier, Perlen, Stroh und Goldfolie

Die Grabenstätter Nachwuchstrachtler (von links) Sophia Stefanutti und Seppi Fleischmann überreichten 265 Sterne an Christian Freinecker vom Kreisaltenheim Grabenstätt.
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Die Grabenstätter Nachwuchstrachtler (von links) Sophia Stefanutti und Seppi Fleischmann überreichten 265 Sterne an Christian Freinecker vom Kreisaltenheim Grabenstätt.

Der Trachtenverein „Chiemgauer“ Grabenstätt hat sich an der Aktion „A Stern für Di“ des Bayerischen Trachtenverbandes beteiligt.

Grabenstätt – Dabei waren Kinder und Jugendliche dazu aufgerufen worden, Sterne für die Senioren in den Altenheimen zu basteln. Da die Grabenstätter Trachtenjugend noch ordentlich Werbung gemacht hatte, bekamen sie Unterstützung von einer Gruppe des Eltern-Kind-Programms (EKP) und einer Klasse der Grundschule. Auch die Sterne, die Kinder am ersten Advent zum Familiengottesdienst mitgebracht hatten, wurden verwendet. Am Ende sind 265 Sterne aus Papier, Salzteig, Perlen, Stroh, Goldfolie und anderen Materialien zusammengekommen. Nachdem sie von der stellvertretenden Jugendleiterin Sabine Fleischmann aufgeteilt und verpackt worden waren, übergaben sie die Nachwuchstrachtler Sophia Stefanutti und Seppi Fleischmann, im Beisein des Jugendleiters Hansi Stefanutti, an freudig überraschte Vertreter des Kreisaltenheims Grabenstätt, des Senioren- und Pflegeheims „In der Au“ und des Alten- und Pflegeheims Marienstift in Marwang. Um mit seinem Nachwuchs auch in diesen außergewöhnlichen Corona-Zeiten in Kontakt zu bleiben, hat sich der Grabenstätter Trachtenverein mit seinem „digitalen Adventskalender“ etwas Besonderes einfallen lassen. „Wir schicken dabei täglich eine WhatsApp-Nachricht oder eine E-Mail mit Bastelanleitungen, Liedern, Videos und Rezepten an die Kinder und Jugendlichen“, so Fleischmann. Das komme sehr gut an. Im Rahmen dieses modernen Adventskalenders hat die Jugendleitung ihre Schützlinge am 5. Dezember auch noch ganz analog mit gut gefüllten Nikolaus-Sackerln beschenkt. Natürlich wurden dabei die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten. Nach einem Corona-Jahr mit unzähligen Veranstaltungs- und Festabsagen hoffen nun alle Trachtler auf ein besseres Jahr 2021, in dem sie wieder das tun können, was sie am liebsten tun: Zu zünftiger Musik tanzen und platteln sowie die Geselligkeit genießen. mmü

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