Grabenstätt: Pater Florin verabschiedet sich nach vier Jahren

Mit warmem Applaus wurde Pater Florin Farcas (Mitte) von den Gläubigen verabschiedet. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bärbel Ruprecht (rechts) und Kirchenpfleger Josef Austermayer (links) bedankten sich herzlich und wünschten ihm für seine Zukunft alles Gute und Gottes Segen.
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Mit warmem Applaus wurde Pater Florin Farcas (Mitte) von den Gläubigen verabschiedet. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bärbel Ruprecht (rechts) und Kirchenpfleger Josef Austermayer (links) bedankten sich herzlich und wünschten ihm für seine Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Vom Alpenrand geht es nach Münster: Der Grabenstätter Pater Florin Farcas verlässt die Gemeinde, in der er seit vier Jahren tätig war. Er bricht mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf.

Grabenstätt – Pater Florin Farcas verlässt nach vier Jahren den Pfarrverband Heiliger Franz von Assisi Bergen-Erlstätt-Grabenstätt-Vachendorf und wird zukünftig in der Diözese Münster als Seelsorger wirken.

„Danke für eure Freundschaft, Geduld, Menschlichkeit und Herzlichkeit, ich werde euch sicher nicht vergessen“, mit diesen Worten verabschiedete er sich am Ende des sonntäglichen Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Maximilian in Grabenstätt von den Gläubigen und erntete warmen Applaus.

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Schon bei seiner Ankunft in Grabenstätt sei er von allen Leuten sehr freundlich und herzlich empfangen worden, erinnerte sich der Pater, der wie seine Mitbrüder dem Orden der Franziskaner-Minoriten angehört. Vor sechs Jahren war er aus Rumänien nach Deutschland gekommen und wirkte zunächst in der Nachbargemeinde Chieming. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge dankten Pfarrgemeinderatsvorsitzende Bärbel Ruprecht und Kirchenpfleger Josef Austermayer ihm für seine vielfältige seelsorgerische Tätigkeit im Pfarrverband, insbesondere in der Pfarrei Vachendorf und wünschten ihm für seinen neuen Wirkungskreis alles Gute, viel Freude und Gottes Segen.

Jederzeit willkommen

Wenn er Sehnsucht nach dem Chiemgau bekomme, sei er jederzeit herzlich willkommen, so Austermayer. Pater Farcas nahm die Einladung gerne an und versprach das ein oder andere Mal auf Besuch zu kommen. Zuvor hatte er in seiner letzten Predigt in Grabenstätt daran erinnert, dass es heutzutage üblich sei, „fast alles im Internet zu bewerten“, oftmals ohne viel darüber nachzudenken.

Ein „Like“ vom lieben Gott?

„Am Ende des Lebens wird sich zeigen, ob auch wir als Menschen und Christen von Gott ein Like bekommen und das liegt in unserer Hand“, betonte Farcas und erinnerte unter anderem an die Nächstenliebe, die es tagtäglich mit Leben zu füllen gelte.

Als Seelsorger und im klösterlichen Konvent in Grabenstätt wird ihm Pater Joan nachfolgen. mmü

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