Grabenstätt: Kultband Steiler rockt die Theater-Strickerei

Mit besonderen Perlen der Rockgeschichte sorgte die Kultband Steiler auf dem Freigelände der Theater-Strickerei Grabenstätt für beste Stimmung.
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Mit besonderen Perlen der Rockgeschichte sorgte die Kultband Steiler auf dem Freigelände der Theater-Strickerei Grabenstätt für beste Stimmung.

Unter dem Tour-Motto „Wünsch Dir, was du kriegst“ stand das umjubelte Gastspiel der heimischen Kultband Steiler im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Somma dahoam am See“ der Theater-Strickerei Grabenstätt.

Grabenstätt – In Wirklichkeit bekamen die Besucher das, was sie sich wünschten. Und zwar ein großartiges Tribute-Showcase mit gitarrenlastigem Rock, Folk, Funk, R&B und „a little bit of“ Country Music.Bei schönem Sommerwetter genossen die Steiler-Fans die Stimmung, die im Laufe des Abends immer steiler nach oben ging. Auf der musikalischen Speisekarte standen Klassiker von Van Morrison, Tom Petty, David Bowie, Sting und viele andere fein zubereitete Leibgerichte aus dem „Steiler-Rockbuch“. Auch der Humor kam nicht zu kurz. Gerade wenn Gitarrist und Sänger Stefan Schubert aus dem Nähkästchen plauderte.

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Dass das Konzert etwas später begann als gedacht, lag am kurzfristigen Ausfall des Schlagzeugers Martin Fuchs. Schubert, Wolfgang Plenk (Gitarre und Gesang), Mike Fink (Gitarre und Gesang) und Robert „Steiler“ Lorenz (Bass und Geräusch) suchten händeringend nach Ersatz und fanden diesen im Schlagzeuger Camillo Jenny.

„Um 17.43 Uhr bin ich angerufen worden, man hat mir gesagt, dass Not am Mann ist und dann bin ich von Salzburg nach Grabenstätt gedüst“, erzählte Jenny nach dem Konzert und gab zu, dass er bei einigen Liedern improvisieren musste.

Applaus war den Musikern sicher und ohne Zugaben durften sie nicht nach Hause. Auch wenn die Euphorie über den kulturellen Neustart nach der Corona-Pause groß war, wurden die Abstands- und Hygieneregeln vorbildlich eingehalten. mmü

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