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Kriminalstatistik vorgestellt

Kein Einbruch, mehr Sachbeschädigungen: So sicher ist Grabenstätt

Vandalismus an der Grabenstätter Turnhalle: Trotz solcher Ärgernisse lebt es sich in der Gemeinde relativ sicher.
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Vandalismus an der Grabenstätter Turnhalle: Trotz solcher Ärgernisse lebt es sich in der Gemeinde relativ sicher.
  • VonMarkus Müller
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Im Jahr 2019 verzeichnete die Polizei in der Gemeinde eine Straftat mehr, als im Vorjahr. Insgesamt bewegen sich die Zahlen laut Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/FW) im normalen Bereich. Dennoch gab es auch fünf Fälle von gefährlicher Körperverletzung.

Grabenstätt – In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/FW) die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2020 vor. Demnach seien im Vorjahr im Gemeindegebiet 108 Straftaten begangen worden. Im Vergleich zu 2019 sei dies ein leichter Anstieg um einen Fall.

Laut Polizei keine besonderen Vorfälle im vergangenen Jahr

„Wir sind hier in der Gemeinde grundsätzlich ein relativ sicheres Pflaster“, man bewege sich in einem absolut normalen, nicht beunruhigenden Bereich, so Wirnshofer. Dafür spreche auch, dass es im vergangenen Jahr aus polizeilicher Sicht „keine besonderen Vorfälle“ gegeben habe. Erfreulich sei auch die Aufklärungsquote, die im Vergleich zu 2019 um über zehn auf 80,7 Prozent gestiegen sei.

Ermittelt worden sei gegen neun Personen unter 21 Jahren, darunter sieben Tatverdächtige im Alter von 14 bis 17 Jahren und zwei Tatverdächtige im Alter von 18 bis 20 Jahren. 13 Prozent aller registrierten Straftaten waren Diebstähle. 2020 gab es 14 Fälle, 2019 waren es 16 Fälle. Hier sei also ein Rückgang von 12,5 Prozent zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote im Bereich Diebstahl liegt bei 50 Prozent und stieg damit um 25 Prozent im Vergleich zu 2019.

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„Die Anzahl der für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung besonders bedeutenden Wohnungseinbruchsdiebstähle sank von einem Fall im Jahr 2019 auf null Fälle im Vorjahr“, freute sich Wirnshofer.

Die Anzahl der Sachbeschädigungen sei dagegen von sieben auf 13 Fälle gestiegen. Eine Häufung sei bei den Sachbeschädigungen an Fahrzeugen verzeichnet worden. Insgesamt wurden in sechs Fällen parkende Autos beschädigt. Zudem seien in zwei weiteren Fällen Graffitis angezeigt worden.

Graffiti-Schmierer noch nicht ausfindig gemacht

Die Aufklärungsquote lag bei den Sachbeschädigungen laut Polizeilicher Kriminalstatistik bei 46,2 Prozent. Auf Nachfrage von Rat Franz Kreiler (Bürgergruppe), ob schon ermittelt werden konnte, wer für die Anfang November letzten Jahres entstandenen Graffiti-Schmierereien am südöstlichen Bereich der Grabenstätter Turn- und Mehrzweckhalle unweit des Heizwerks verantwortlich war, erwiderte Wirnshofer, dass die Polizei bisher keinen Täter überführen habe können. „Die Ermittlungen liegen derzeit auf Eis, sollten aber sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen beziehungsweise zu dem Täter oder den Tätern eingehen, könnten diese auch wieder aufgenommen werden“, ergänzte der gemeindliche Geschäftsleiter Peter Lex.

Alle Körperverletzungen aufgeklärt

Die Anzahl der Körperverletzungen im Gemeindegebiet stieg nach Angaben der Polizei von zwölf Fällen im Jahr 2019 auf 17 Fälle im Vorjahr. In zehn Fällen habe es sich um einfache Körperverletzung und in fünf Fällen um gefährliche Körperverletzung gehandelt. Erfreulich sei hier laut Wirnshofer die Aufklärungsquote von 100 Prozent.

Genauso hoch ist die Aufklärungsquote indes im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität. Hier wurden im Vorjahr elf Fälle festgestellt. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es acht Betäubungsmitteldelikte.

Unbekannter fährt mit dem Auto über den Trainingsplatz

Der gemeindliche Geschäftsleiter Lex wies noch darauf hin, dass unlängst eine unbekannte Person mit seinem Auto absichtlich über den Fußball-Trainingsplatz am Eichbergfeld gefahren sei und mit den Reifen auf dem nassen Boden relativ tiefe Spuren hinterlassen habe, die nun ausgebessert werden müssten. Ob es eine auswärtige Person oder ein Gemeindebürger gewesen sei, könne man nicht sagen, „die Buschtrommeln sind leider sehr leise“, so Wirnshofer. Man könne über solche Aktionen nur den Kopf schütteln, war man sich im Gremium einig.

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