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Gemeinde informiert

Grabenstätt blüht auf: Was auf dem Strickerei-Gelände geplant ist und wo Familien bauen können

Auch Einzelhandel soll künftig auf dem ehemaligen Strickerei-Gelände an der Chieminger Straße entstehen.
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Das ehemalige Strickerei-Gelände an der Chieminger Straße.
  • VonMarkus Müller
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Bis Anfang des Jahres standen noch die alten Strickerei-Gebäude entlang der Grabenstätter Chiemseestraße. Auf dem inzwischen brachliegenden Gelände sollen aber alsbald neue Angebote aufblühen.

Grabenstätt – Einzelhandel, Ferienwohnungen, Büros und Gastronomie. All diese Angebote sollen künftig auf dem einstigen Strickerei-Gelände an der Chieminger Straße in Grabenstätt entstehen, wie Rathauschef Gerhard Wirnshofer zur jüngsten Bürgerversammlung informierte.

Auf dem Gelände standen bis Anfang des Jahres die alten Strickerei-Gebäude, in denen auch die Theater-Strickerei Grabenstätt untergebracht war. „Derzeit wird der Verfahrensschritt der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung vorbereitet“, betonte der Rathauschef und kündigte an, dass der Investor zu gegebener Zeit eine öffentliche Informationsveranstaltung für interessierte Bürger anbiete.

Chance für junge Familien

Am südöstlichen Ortsrand von Grabenstätt soll demnach auf einer gut 1,5 Hektar großen Fläche zwischen Tüttensee- und Höringer Straße ein Baugebiet entstehen. „Im gemeindlichen Baubereich sind vier Doppel- und fünf Einfamilienhäuser vorgesehen“, so Wirnshofer. Im Rahmen des gemeindlichen Ansiedlungsmodells wolle man jungen Familien die Chance geben, sich ein Eigenheim zu verwirklichen.

Das Vergabeverfahren könne aber erst nach der Fertigstellung der Erschließung eingeleitet werden. „Wir rechnen im Sommer oder Herbst 2023 damit“, sagte der Bürgermeister. Daneben werde auf einer Teilfläche ein Investor sechs Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen errichten.

Informationen des Investors

Da der Hochbehälter der gemeindlichen Wasserversorgung in die Jahre gekommen sei, habe sich der Gemeinderat für einen Neubau in Edelstahlbauweise entschieden, so Wirnshofer. Man rechne mit Investitionskosten von rund 2,5 Millionen Euro. Im nächsten Schritt würden nun die Leistungen für die Entwurfsplanung ausgeschrieben und vom Gemeinderat vergeben.

„Sobald hinreichende Planungsgrundlagen vorliegen, wird es eine außerordentliche Infoveranstaltung geben“, so Wirnshofer. In puncto Glasfaserausbau meinte er: „Unabhängig davon, welches Unternehmen sein Netz erweitern oder ein neues aufbauen wird, es ist damit zu rechnen, dass es in den nächsten Jahren zu nicht unerheblichen baulichen Belastungen für die Ortsbereiche kommen wird.“ Nur Glasfaseranschlüsse seien letztendlich zukunftsfähig.

Ausreichende Mobilfunkversorgung

Was die Mobilfunkversorgung anbelange, habe sich der Gemeinderat nach den Worten Wirnshofers dafür ausgesprochen, künftig das Dialogverfahren mit den Funknetzbetreibern in Anspruch zu nehmen und anstelle eines Mobilfunkvorsorgekonzepts im Bedarfsfall ein einzelfallbezogenes Standortgutachten mit vergleichender Standortbetrachtung zu beauftragen.

Mit dem im vergangenen Frühjahr in Betrieb gegangenen Mobilfunkmast südlich von Erlstätt sei dort nun endlich eine angemessene Mobilfunknutzung gewährleistet. Auch im Bereich Oberwinkl südlich von Grabenstätt soll demnächst ein Mobilfunkmast gebaut werden. Man rechne damit, dass der Bauantrag bald bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werde, so Wirnshofer.

Neue Anschlüsse für Fernwärme

Positives zu berichten hatte der Bürgermeister hinsichtlich der Fernwärmeversorgung: „Heuer ist die Hauptleitung für 17 neue Objekte erweitert worden, zum Ende des Jahres werden dann voraussichtlich insgesamt 48 Anschlüsse aktiv sein“. Zudem erinnerte er daran, dass sich der Gemeinderat für den Beitritt in das gemeinsame Kommunalunternehmen „Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel“ ausgesprochen hat.

Dieses unterstütze die beteiligten Gemeinden bei der Verwirklichung einer nachhaltigen Energiestrategie, freute sich Wirnshofer. Noch in diesem Oktober rechne man mit der endgültigen Inbetriebnahme der modernen Lüftungsanlage in der Grundschule Grabenstätt. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 540 000 Euro, bei einer Förderung von 360 000 Euro durch den Bund.

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