Grabenstätt: Ärger über Wildparker am Tüttensee

Der neu hergerichtete Parkplatz am Tüttensee: So leer wie auf diesem Bild ist er an schönen Sommertagen nicht. Die Folge ist wildes Parken am Straßenrand. Jetzt in den Ferien könnte es dort wieder zu Problemen kommen.
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Der neu hergerichtete Parkplatz am Tüttensee: So leer wie auf diesem Bild ist er an schönen Sommertagen nicht. Die Folge ist wildes Parken am Straßenrand. Jetzt in den Ferien könnte es dort wieder zu Problemen kommen.
  • vonMarkus Müller
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Neben Parkplatzproblemen beschäftigt auch zurückgelassener Hundekot am Tüttensee den Grabenstätter Gemeinderat. Von Bäumen ist die Rede, die mit vollen Kot-Tütchen dekoriert seien, ist die Rede. „Eine bodenlose Frechheit“, findet ein Gremiumsmutglied.

Grabenstätt – Über das „wilde Parken“ der Tüttensee-Besucher entlang der Max-Buchfellner-Straße bis hin zum Tüttenseeholz ärgerte sich Josef Fleischmann (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung und wollte wissen, ob dies kontrolliert und sanktioniert werde. Gerade an schönen Sommertagen sei dort „kaum ein Durchkommen“, weil die Ausflügler und Badegäste trotz Verbotsschildern am Straßenrand parken würden.

Polizei kontrolliert in Abständen

„Wir haben gehofft, dass wir das Problem mit dem im Vorjahr erweiterten Parkplatz in der alten Kiesgrube entschärfen können“, so Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/FW).

Die Polizei schaue sich das dortige Parkverhalten in gewissen Abständen an, versicherte der gemeindliche Geschäftsleiter Peter Lex. Eine andere Möglichkeit, Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung zu sanktionieren, wäre der Anschluss an den Zweckverband zur kommunalen Verkehrsüberwachung, so Lex.

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Hundesteuer als Druckmittel

Von einer „bodenlosen Frechheit“ sprach Franz Kreiler (Bürgergruppe) im Hinblick auf die zahlreichen Hundebesitzer, die die Notdurft ihrer Tiere nicht aus den landwirtschaftlich genutzten Wiesen entfernten, beziehungsweise sogar die gefüllten Hundekotbeutel einfach vor Ort liegen lassen würden. Alle Appelle in der Gemeindezeitung seien „bisher offenbar ins Leere gelaufen“, mahnte Kreiler an und brachte eine deutliche Erhöhung der Hundesteuer als mögliches Druckmittel ins Spiel.

Monika Linner (Bürgergruppe) erinnerte daran, dass die Bäume am beliebten Eichberg-Rundweg mit Hundekottüten „dekoriert“ würden. Von privater Seite sei schon einmal vorübergehend ein Mülleimer zum Entsorgen aufgestellt worden. Bürgermeister Wirnshofer meinte, dass man nicht alle Hundehalter über einen Kamm scheren dürfe, „es aber schwarze Schafe gibt“.

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Auch an Bauhofmitarbeiter denken

Die Gemeinde werde im Gemeindeanzeiger weiterhin an die Vernunft der Hundebesitzer appellieren und hoffe auf eine „zeitnahe Besserung“. Was das Aufstellen von weiteren öffentlichen Hundetoiletten im Gemeindegebiet anbelange, müsse man auch Grenzen ziehen, so Lex.

Auf private Initiative bereitgestellte Behälter könnten später nicht einfach auf die Gemeinde „abgewälzt“ werden. Er bat, an die Bauhofmitarbeiter zu denken, die zusätzlich zu ihrer eigentlichen Arbeit dann auch noch diese Eimer leeren müssten.

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