Grabenstätt: Abwassergebühren werden nicht erhöht

In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Gemeinderat im Schlossökonomiesaal einstimmig von einer Anpassung der gemeindlichen Abwassergebühren abzusehen.

Grabenstätt – „Wir haben derzeit eine geringfügige Unterdeckung der Gebühren und dass veranlasst uns, die Gebühren momentan nicht zu erhöhen“, betonte Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe) mit Verweis auf die vorhandenen Rücklagen, die der gemeindliche Kämmerer Peter Drechsler bei seiner Kalkulation berücksichtigt hatte.

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Da die Rücklagen erst 2023 nahezu aufgebraucht sein werden, sei davon auszugehen, dass man die Gebühren erst 2024 wieder anpassen müsse, so der Rathauschef. Gebührenüberschüsse beziehungsweise Fehlbeträge waren bereits in der Vergangenheit über die bestehende Rücklage, entsprechend den voraussichtlichen Jahresrechnungsergebnissen abgewickelt worden. Robert Muggenhamer (Bürgergruppe) hatte vor dem Beschluss kritisch eingeworfen, ob das Geld schon ausreiche, wenn man weiterhin Rücklagen auflöse. Das könnte auch dazu führen, „dass wir 2024 einen ganz großen Sprung machen müssen“, so der frühere stellvertretende Bürgermeister hinsichtlich einer möglichen Gebührenerhöhung.

Letzte Anpassung war 2016

Die nächste planmäßige Kalkulation hat zum 30. Juni 2024 zu erfolgen. Die letzte turnusmäßige Anpassung der Gebühren war im März 2016 im Zuge der Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung für den Zeitraum bis 2020 beschlossen worden.

Die Räte segneten damals folgende Gebührensenkungen ab: Die Einleitungsgebühr pro Kubikmeter Schmutz- und Oberflächenwasser sank von 2,75 auf 2,25 Euro und die Einleitungsgebühr pro Kubikmeter Schmutzwasser von 2,35 auf 1,90 Euro. mmü

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