Es gibt vorerst keinen Badebus

Übersee –. Normalerweise hätte der sogenannte „Badebus“ zum Überseer Strandbad nach Pfingsten seinen Fahrbetrieb wieder aufgenommen.

Nun hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, angesichts der Corona-Krise den Shuttle-Dienst für die Monate Juni und Juli erst einmal auf Eis zu legen.

Geplant war ursprünglich eine Betriebszeit vom 6. Juni bis zum 30. August – für einen Pauschalbetrag von rund 19 000 Euro – in der die Urlauber und Einheimischen wieder vom Bahnhof und aus dem Ort bis zum Strandbad transportiert werden sollten. Ziel bei der Einrichtung des Shuttle-Dienstes vor zwei Jahren war es, den Autoverkehr samt Parkplatzsuche am Seeufer einzuschränken. „Wir sollten erst einmal abwarten, wie sich die Lage entwickelt und ob eine entsprechende Nachfrage besteht“, sagte die Zweite Bürgermeisterin Margarete Winnichner (Die Grünen). Auch Birgit Gnadl (GfÜ) war der Meinung, „dass man heuer wohl von keinem normalen Badebetrieb ausgehen kann und deshalb auch kein Badebus nötig ist.“ „Und selbst wenn es genügend Badegäste gibt, würden viele bestimmt die Benutzung des engen Badebusses wegen einer möglichen Infektionsgefahr scheuen“, war sich Marco Ehrenleitner (CSU) sicher.

Juni und Juli vonBetrieb ausgenommen

Anderer Meinung war Hans Schönberger (FBL), der ebenso wie Wolfgang Hofmann (BP) glaubt, „dass wir hier von Urlaubern überschwemmt werden.“ Dann sei der Badebus eine Chance, die Leute vom Auto wegzubringen und sich an den Badebus zu gewöhnen. Man einigte sich ohne Beschlussfassung darauf, den Badebus für die Monate Juni und Juli zu stoppen und die Dinge erst einmal abzuwarten. vd

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