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Gewagte Sprüche, gewagte Sprünge

Reit im Winkl - Ein fantasievoller Faschingszug durch das Ortszentrum, ein spektakuläres Skispringen am Hausberg, ein stimmungsvolles Rahmenprogramm in der Dorfmitte - dies sind die Zutaten, die wie in jedem Jahr in Reit im Winkl am Faschingsdienstag die fünfte Jahreszeit auf ihrem Höhepunkt ausklingen lassen.
www.ovb-online.de/fasching

Diesen Umzug und auch das Springen, das im Wintersportort schon seit rund 80 Jahren zum festen Bestandteil des Faschings gehört, musste man sich heuer allerdings erst einmal hart erarbeiten: Nachdem in der Nacht rund ein halber Meter Neuschnee gefallen war, waren die Räumfahrzeuge hektisch im Einsatz, um den Ortskern einigermaßen von den Schneemassen befreien zu können.

Mit 15 Gruppen war die Beteiligung der Vereine und von privaten Faschingsbegeisterten am Umzug heuer «sehr gut», wie sich der Faschingsbeauftragte Walter Petersen freut. Beleg für die weit über den Bergort hinaus gehende Bedeutung dieses Treibens mögen die rund 1500 Besucher sein, die dicht gedrängt den Umzug vom Festsaal bis zum Hausberg trotz ungünstiger Witterungsverhältnisse erleben wollten. Und sie bekamen Einiges zu sehen: «Lofer Piraten» beispielsweise, «Reit im Winkler Aussiedler», «Samba-Tänzerinnen im Schnee» oder «VIB» (soll heißen «VIP mit Bodyguards»).

Gut erholt und ebenso mitten im Umzug fanden sich auch die Gäste und Musikanten der unlängst stattgefundenen Faschingshochzeit genauso wie etliche verstreute Hippies, möglicherweise immer noch unterwegs vom «Sängerball» vor einigen Tagen, der die wilden 60er thematisierte. Die ganze Schar mit sechs Wägen und vielen größeren und kleineren Einzelgruppen fand sich schließlich am Hausberg ein, wo sich besonders Mutige zum Gaudium der Zuschauermenge über die Sprungschanzen wagten. Seit einigen Jahren zeigen bei dieser Gelegenheit auch die Mitglieder der «Freeski-Crew» ihr unglaubliches Können, heuer hatte man eigens eine «Looping Schanze» für die Profis unter den Springern errichtet. Fachkundig und amüsant wurden die teils waghalsigen und kuriosen Sprünge kommentiert vom Faschingsbeauftragten, der zuvor zusammen mit Thomas Stockklauser schon den Umzug moderiert hatte.

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