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LESERFORUM

Gesprächskultur achten

Zum Bericht „Anlieger protestieren gegen ,Virus-Verteilzentrum‘: Gemeinderat Prien lehnt Straßensperre für Events ab“ im Lokalteil:

Der Artikel über die jüngste Gemeinderatssitzung in Prien (Thema Wendelsteinstraße) hat mich bestürzt. Ein beleidigender Kommentar eines Bürgers wird großformatig per Beamer als Einleitung für einen demokratischen Abstimmungsprozess gewählt – und so schafft es die Notiz „dümmer geht’s nimmer“ obendrein bis in die Zeitung.

Warum? Wer ist gemeint? Der Antrag selbst? Die Fraktion, die ihn stellte? Oder all diejenigen, die es in Erwägung ziehen sollten, im Rahmen der Sitzung den Antrag zu befürworten?

Alle Ratsmitglieder haben den Mut, als Person mit Name und Gesicht für ihre Meinung einzustehen, mit Kommentaren dieser Art und respektlosen Anschuldigungen in Wort und/oder Schrift sind sie sicher häufig konfrontiert. Gerade in jetziger Zeit, in der uns das pandemische Weltgeschehen vor sich hertreibt, bei vielen Bürgern eine neue Dimension von Ängsten oder auch Wut entsteht, und so viele bahnbrechende, zukunftsweisende, welt- und gesellschaftserhaltende Themen und Entscheidungen plötzlich hinten anstehen, lohnt es sich umso mehr, auf eine Kultur in der Kommunikation untereinander zu achten!

Das ist mindestens der kleine Nenner, den jeder Einzelne von uns in jedem Moment mitgestalten kann. „Achte auf deine Gedanken, sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, sie werden zu Handlungen.

Achte auf deine Handlungen, sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal“ (nach einer chinesischen Weisheit).

Stefanie Böck

Prien

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