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Gut gerüstet zur Waldpflege

Naturverjüngung und Pflanzung einschließlich der Wald-Wild-Problematik waren die Themen des letzten Praxismoduls des Bildungsprogramms Wald. Hier erläutern Alfons Leitenbacher (links) und Johannes Staudinger Details zur Pflanzung im Wald.
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Naturverjüngung und Pflanzung einschließlich der Wald-Wild-Problematik waren die Themen des letzten Praxismoduls des Bildungsprogramms Wald. Hier erläutern Alfons Leitenbacher (links) und Johannes Staudinger Details zur Pflanzung im Wald.

Traunstein/Nußdorf. – Gut gerüstet für die sachgemäße Pflege und Bewirtschaftung des eigenen Waldes nahmen 35 Teilnehmer des „Bildungsprogramms Wald“ (BiWa) aus den Händen von Alfons Leitenbacher, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF), ihre Urkunden in Empfang. Dabei hatte Forstwirt Johannes Staudinger die wichtigsten Fragen zu Qualität, Größe und Pflanzverband von künstlich angelegten Forstkulturen erläutert und verschiedene Pflanzmethoden praktisch vorgeführt.

Im Litzlwalchener Holz bei Nußdorf hatten sie zuvor das letzte Praxismodul zu den Themen Naturverjüngung und fachgerechte Pflanzung des Kurses absolviert.

Amtschef Alfons Leitenbacher stellte am Beispiel einer tannenreichen Naturverjüngung unter dem Schirm des Altholzes die zahlreichen Vorteile der natürlichen Waldverjüngung heraus. In den meisten unserer Wälder könne die kostenlose natürliche Verjüngung genutzt werden. Zentrale Voraussetzung dafür aber sei, so Leitenbacher, dass ein angepasster Wildbestand geschaffen wird, der das Aufwachsen eines gesunden Mischwaldes zulässt. Andernfalls sei ein sehr hoher Aufwand für den Schutz der Naturverjüngung durch Zäune beziehungsweise mechanische oder chemische Verbissschutzmittel notwendig. Die Waldbesitzer hatten an acht Abenden in theoretischen Unterrichtseinheiten von den Förstern des Amtes die Grundzüge der Forstwirtschaft vermittelt bekommen. Von der Baumartenkunde über die Basis des Waldbaus, die sachgerechte Verjüngung, Pflege und Durchforstung, die Forsttechnik, Holzsortierung und -vermarktung bis hin zu rechtlichen und Waldschutzfragen sowie der Arbeitssicherheit reichte der Bogen des Kursprogrammes. Ergänzt wurde die Theorie durch fünf Praxismodule.

Der nächste BiWa-Kurs für Waldbesitzer wird voraussichtlich Anfang 2017 stattfinden. Vormerkungen sind bereits möglich unter Telefon 08 61/9 89 50-11.

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