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Geplantes Bauprojekt in Hochstätt wirft viele Fragen auf

Rimsting – Eine Anfrage zur Änderung des Bebauungsplans Nr.

22 „Hochstätt“ im Bereich des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens in Hochstätt 12 zur Nutzung für Wohnungen und Ferienwohnungen erreichte den Rimstinger Gemeinderat. Diese wurde in der jüngsten Sitzung diskutiert. Bürgermeister Andreas Fenzl (CSU) wies darauf hin, dass der Eigentümer, zugleich der Antragsteller, nicht mehr vor Ort wohne. Er hat ein Planungsbüro beauftragt, die Anfrage zur Änderung des Bebauungsplans einzureichen. Teile der ehemaligen Scheune sollen demnach Wohneinheiten werden, ein Ersatzbau über dem einstigen Stall soll zwölf Ferienwohnungen beherbergen sowie möglicherweise kleine Werkstätten und Büros oder Praxen auf der Rückseite. Auf dem Grundstück ist zudem Platz für ein bereits genehmigtes Einfamilienhaus.

Einig war man sich im Gremium, dass durch das Bauvorhaben eine massive Änderung der Nutzung und des Ortsbildes verbunden wären, was einer umfassenden Prüfung bedürfe. Denn sowohl der gesamte Stallbereich wie auch das Austragshaus sollen entgegen der Festsetzung im Bebauungsplan nicht mehr landwirtschaftlich oder als Nebengebäude genutzt werden, sondern einer Hauptnutzung für Gewerbe, Wohnen und Ferienwohnungen zugeführt werden. „Dadurch verändert sich das gesamte Areal“, fand Thomas Schuster (CSU), daher plädierte er für eine Ortseinsicht. Denn das ursprüngliche Bauernhaus solle nach wie vor auf dem Gelände verbleiben. Für ihn stellten sich „viele Fragen“ angesichts des Projekts, auch, was die Zufahrten betreffe. Stephan Walter (Grüne) sagte, er sei immer für Schaffung von Wohnraum und fragte, ob die Gemeinde Ferienwohnungen akzeptieren müsse. Laut der Verwaltung sei dies nicht der Fall.

Mary Fischer (FW) macht sich Sorgen, dass das Konzept früher oder später nicht der Familie des Eigentümers diene, sondern ein Investor das Ganze übernehme, „angesichts von zwölf Ferienwohnungen wäre das wichtig zu wissen.“ Bürgermeister Andreas Fenzl (CSU) stellte klar, man müsse „mit dem Thema warm werden“, es gebe keinen Zeitdruck, sodass man sich in Ruhe mit der Bebauungsplanänderung befassen könne. Der Eigentümer wolle wissen, was möglich sei. Letztlich blieben Fragen offen, wie: Wer tritt als Träger des Projekts auf? Welches Gewerbe ist geplant? Werden die Wohnungen vermietet oder sollen sie als Eigentumswohnungen verkauft werden? Man einigte sich geschlossen darauf, die Anfrage zurückzustellen und sich nach einer Ortsbesichtigung weiter zu beraten.Elisabeth Sennhenn

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