Georg Huber neuer ÖDP-Kreisvorsitzender

Der ÖDP-Kreisverband Traustein
              hat einen neuen Kreisvorstand: (vordere Reihe, von links) Zweite Stellvertreterin Barbara Regensburger, Vorsitzender Georg Huber und sein Stellvertreter Bruno Siglreitmaier; (hinten, von links) Kassier Roman Babuczki und Beisitzerin Dr. Ute Künkele.
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Der ÖDP-Kreisverband Traustein hat einen neuen Kreisvorstand: (vordere Reihe, von links) Zweite Stellvertreterin Barbara Regensburger, Vorsitzender Georg Huber und sein Stellvertreter Bruno Siglreitmaier; (hinten, von links) Kassier Roman Babuczki und Beisitzerin Dr. Ute Künkele.

Traunstein –. Bei der Kreisversammlung der Ökologisch -Demokratischen Partei (ÖDP) standen Neuwahlen an.

Als Nachfolger des Kreisvorsitzenden Hermann Hofstetter wurde Georg Huber gewählt, sein Stellvertreter ist Bruno Siglreitmaier, Zweite Stellvertreterin ist Barbara Regensburger.

Hofstetter, der vier Jahre als Vorsitzender fungierte, berichtete über politische Aktionen, bei denen die Arbeit im Detail stecke. So sei ein Höhepunkt das Volksbegehren gewesen, um Bienen und Bauern zu schützen. Auch die Betätigung in so zialen Medien zugunsten der ÖDP-Themen führte er an sowie Gespräche mit Bürgern bei den zurückliegenden Wahlen. Großveranstaltungen gegen 5G-Masten fanden statt, davon zwei mit dem ÖDP-Europaabgeordneten Professor Klaus Buchner. Hofstetter ging auf die vierteilige Reihe im Studienseminar zum „Gemeinwohl“ und die Beteiligung zum 40-jährigen Jubiläum des Forums Ökologie mit der Berliner Wirtschaftswissenschaftlerin Professorin Claudia Kemfert ein.

Um den Posten als Kreisvorsitzender bewarben sich Helmut Kauer und Georg Huber. Kauer ist 59 Jahre alt, blickt auf zwölf Jahre Fraktionsvorsitz im Kreistag zurück und ist Vorsitzender des ÖDP-Bundesarbeitskreises Demokratie, Außenpolitik und Europa. Er führte an, dass bei strittigen Themen der Landkreispolitik durch den Kreisvorstand noch klarer Position bezogen werden sollte.

Huber beschrieb sich als Kompromiss suchender Di plomat. Der 54-Jährige, der auf sechs Jahre Kreistags- und 24 Jahre Gemeinderatsarbeit blickt, betonte, ihm sei wichtig, dass sich möglichst viele Bürger für eine ökologisch nachhaltige Politik engagieren. „Letztlich müsse man manchmal Kompromisse eingehen.“

Die Wahl gewann Huber mit 11:4 Stimmen bei drei Enthaltungen. Kassier bleibt Roman Babuczki, Beisitzer sind Ute Künkele, Hermann Hofstetter, Maria Dirnaichner, Andreas Huber, Christine Otto und Michaela Ober. Als Kassenprüfer wurden Stephan Grill und Helmut Kauer im Amt bestätigt.

Anschließend referierte ÖDP-Mitglied Christoph Köhler, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Vorsicht, Elektrosmog Achental“, über die Entstehung von weiteren Bürgerinitiativen im südlichen Landkreis, die sich gegen den 5G-Netzaufbau richten. Hoffnung setzt er auf das Gremium der Kreisversammlung des Bayerischen Gemeindetages im Landkreis unter Leitung von Kirchanschörings Bürgermeister Hans-Jörg Birner (CSU) und Siegsdorfs Bürgermeister Thomas Kamm (UW), damit ein einheitliches Vorgehen der 35 Städte, Märkte und Gemeinden wegen des Gefahrenpoten zials elektromagnetischer Strahlung getroffen werde.

Den Kassenbericht der ÖDP-Kreiskasse erläuterte Schatzmeister Babuczki. Große Sprünge können laut Hofstetter mit dem Etat nicht gemacht werden, jedoch sei es in seiner Amtszeit gelungen, „die Zahl der Mitglieder von knapp 70 auf aktuell 78, also um etwa 10 Prozent zu erhöhen.“ Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Die bisherigen Stellvertreter, Kreisrätin Dr. Ute Künkele und Nachfolger Huber bedankten sich bei Hofstetter mit einem Geschenkkorb. zaa

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