Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


ÖKUMENISCHER ARBEITSKREIS

„Gemeinsam auf dem Weg“

Ruhpolding – Unter dem Motto „Gemeinsam auf dem Weg“ zog der ökumenische Arbeitskreis aus Vertretern des evangelischen Kirchenvorstandes und des katholischen Pfarrgemeinderates eine Bilanz zu den Veranstaltungen zum 500-Jährigen der Reformation.

Der katholische Ortspfarrer Otto Stangl erinnerte an ökumenische Veranstaltungen im Jahr 2017. Im Januar hatten im Rahmen der Reihe „Raum & Klang – eine musikalische Entdeckungsreise“ in der evangelischen Johanneskirche Pastoralreferent Georg Gruber und Kirchenmusiker Richard Krekel mit Betrachtungen und Orgelmusik Kirche ganzheitlich erfahrbar gemacht. Der evangelische Pfarrer Thomas Schmeckenbecher freute sich, dass die Veranstaltung mit rund 120 Teilnehmern sehr erfolgreich war.

Der Vortrag „Martin Luther für evangelische und katholische Christen“ des früheren Dekans Gottfried Stritar im katholischen Pfarrzentrum sei auf großes Echo gestoßen, resümierte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gisela Hunklinger. „Gerade die Hintergründe der Reformation waren sehr wertvoll und aufschlussreich“, befand sie. Am ökumenischen Jugendkreuzweg in die Urschlau, den es alle zwei Jahre gibt, nahmen rund 100 Firmlinge und Konfirmanden teil. Durch das Gedenkjahr habe diese Veranstaltung eine Aufwertung gefunden, ergänzte Pfarrer Stangl.

Nicht gerade vom Wetterglück gesegnet war der musikalische Osterspaziergang mit rund 100 Personen von der Johanneskirche zur Schlosskapelle. Interessant war auch trotz Regens die Roadshow „Wort.Transport“ in Übersee gewesen. An der ökumenischen Radlwallfahrtnach Inzell mit Kirchenführungen in der katholischen Frauenkirche in Niederachen und der evangelischen Christuskirche in Inzell haben trotz Schlechtwetters immerhin rund 50 Personen teilgenommen. Der ökumenische Gottesdienst zum Reformationstag Ende Oktober lockte 130 Christen in die Schlosskapelle und war auch für Pfarrer Schmeckenbecher „ein emotionaler Tag an einem sehr guten symbolischen Ort“.

Insgesamt könne man sagen, dass es spürbar wurde, gemeinsam unterwegs zu sein. Man habe sich im Laufe des Jahres besser kennen- und schätzen gelernt. Der ökumenische Arbeitskreis werde darum seine Aufgaben fortsetzen und überlegen, „was bleiben kann“. Viele der Aktivitäten könnten auch weiterhin stattfinden, zum Beispiel der ökumenische Jugendkreuzweg oder Jugendgottesdienst.

Kommentare