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Gemeinsam betreuen sie 323 Bienenvölker

Zum 130. Jubiläumwurde die neue Vereinskerze geweiht. vom dorp
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Zum 130. Jubiläumwurde die neue Vereinskerze geweiht. vom dorp

Übersee. – Bei den Mitgliederzahlen, bei den Finanzen, bei den Bienenvölkern – überall gebe es Steigerungen, so Vorsitzender Simon Falkinger in der Jahresversammlung des Bienenzuchtvereins im Hinterwirt.

Der Bienenzuchtverein Übersee ist einer der ältesten Vereine im Ort. Vor 130 Jahren hatten sich 32 Bienenzüchter um den Lehrer J. B. Rummel dem oberbayerischen Kreisbienenzuchtverein angeschlossen. Dieses Ereignis feierten die Imker vor der Versammlung mit einer Messe, in der auch die von Falkinger gestiftete neue Ambrosiuskerze geweiht wurde.

Die 45 Mitglieder (Vorjahr 43) des Vereins kommen aus allen Altersgruppen und aus sechs Gemeinden. Das Durchschnittsalter liegt bei 50 Jahren (Vorjahr 53). „Unser Verein ist also jünger geworden“, bemerkte der Vorsitzende. Zusammen betreuen die Mitglieder 323 Bienenvölker (Vorjahr 299).

Die Fortbildung, so Falkinger, war mit diversen Fachvorträgen im Vorjahr Schwerpunkt der Aktivitäten. Er erinnerte auch an den Besuch einer Belegstelle, den Vereinsausflug sowie die Beteiligung am Dorfschießen, Ferienprogramm, Erntedankfest und Unterlandler Christkindlmarkt.

Zu den positivsten Aspekten gehörte im Frühjahr die Aufhebung des letzten Faulbrut-Sperrbezirks. Lange hatte den Imkern die Ausbreitung der gefährlichen Bienenkrankheit „Amerikanische Faulbrut“ zu schaffen gemacht und die Einteilung in Sperrbezirke erfordert.

Der Kassenbericht von Willi Scharmüller wies einen kleinen Gewinn aus. Damit konnte man einen beruhigenden vierstelligen Kassenstand erreichen.

Im Namen des Verbandes der bayerischen Bienenzüchter wurden Hans Biller mit der silbernen Ehrennadel und Robert Oberholzner mit der goldenen Ehrennadel für ihre Verdienste um die Bienenzucht und ihre Treue zum Verein geehrt.

Bei den Neuwahlen hatte Bürgermeister Marc Nitschke als Wahlleiter eine leichte Aufgabe, denn alle Vorstandsmitglieder wurden ohne Gegenstimme per Akklamation bestätigt: Simon Falkinger als Vorsitzender, Uschi Kreuz als Zweite Vorsitzende, Willi Scharmüller als Kassier und Annelies Stefanutti-Bscheidl als Schriftführerin.

Der wiedergewählte Vorsitzende versprach für heuer erneut ein vielfältiges Programm, das kurzfristig angesetzt werde. Es gebe Pläne, den Bienenschaukasten am Naturpavillon zu reaktivieren und „ein Imkern auf Probe“ anzubieten.

In der Diskussion bat Franz Wilk die Gemeinde, den Schnitt der Ahornbäume in der Bahnhofstraße und der Weiden am Bach nicht zu früh und zu radikal vornehmen zu lassen, denn die Bienen kämen erst bei einer bestimmten Größe der Bäume, wenn die Blüte beginnt. Bürgermeister Nitschke versprach, dies mit dem Bauhof zu besprechen. vd

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