Gemeindewohl vor Partei

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Nie hört man häufiger Schwüre auf das Wohlergehen der Heimatgemeinde, als im Wahlkampf von Politikern.

Jetzt gilt es, diese Worte mit Taten zu füllen. Irene Biebl-Daiber muss sich mit ihrem Amtsantritt im Mai voll und ganz in den Dienst der Gemeinde stellen. Das Wohl aller hat Priorität vor Parteiendünkel und Animositäten. Das heißt beileibe nicht, dass es in den politischen Gremien nicht kontrovers zur Sache gehen darf. Aber das Voranbringen der Gemeinde Bernaus muss im Mittelpunkt aller stehen. Nicht das Blockieren. Der gemeinsame Weg muss das Ziel der Mandatsträger sein. Hier hat es in der Vergangenheit doch etwas gehapert. Die Kommunalwahl 2020 könnte jetzt eine Chance sein, den Reset-Knopf für einen Neustart zu drücken, und die Zeichen auf Gemeinsamkeit zu stellen.

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