Gemeinderat stimmt für den Bau eines Mehrfamilienhauses

Bernau –. Mit einem einstimmigen Ja votierten die Gemeinderäte Bernaus in ihrer jüngsten Sitzung für den Antrag eines Bauwerbers, in der Aufeldstraße ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten zu errichten.

In einem ersten Antrag, der vor der Sommerpause im Bau- und Umweltausschuss behandelt wurde, ging es noch um zwei Mehrfamilienhäuser. Dem Ausschuss erschien das Vorhaben allerdings zu massiv. Auf Antrag von Katrin Hofherr (SPD) wurde das Vorhaben in den Gemeinderat verwiesen.

Baumassenreduziert

Diesem wurde nun ein neuer Plan, der Umgebungsbebauung angepasst und mit reduzierten Baumassen, von Bauwerber Benjamin Schöne und Architekt Alexander Berthold aus Bernau vorgestellt.

So soll nun ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten auf einer Grundfläche von 16 mal 8,5 Metern und einer Wandhöhe von 6,3 Metern sowie acht Stellplätzen entstehen. Dazu noch ein angebautes Gebäude für die Haustechnik mit einer Fläche von sechs mal sechs Metern. Architekt Berthold fügte hinzu, dass das Haus nicht unterkellert werde. Das Bestandsgebäude bleibe bestehen, auf die Errichtung eines zweiten Baukörpers werde verzichtet. Alles in allem sei, so Schöne abschließend, eine zurückhaltende schöne, ortstypische Architektur geplant und die Haustechnik werde nachhaltig gestaltet. Laut Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) sei der aus der Umgebung resultierende Rahmen einer Bebauung weit gesteckt und es bestehe auch kein Bedarf, das Grundstück zwingend in einen Bebauungsplan einzubinden sowie ein Änderungsverfahren für einen Bebauungsplan anzustoßen. Auch die Notwendigkeit einer Veränderungssperre ist aus jetziger Sicht nicht mehr gegeben. Es gebe ein Wasserbezugs- und Rohrleitungsrecht aus dem Jahr 1957, das zu erhalten sei.

Severin Ohlert (Grüne) begrüßte das Vorhaben in seinen jetzigen Ausmaßen, Peter Pertl (CSU) bat darum, die Ausfahrt vernünftig zu gestalten und Katrin Hofherr (SPD) erkundigte sich nach der Größe der Wohnungen. Auch im neuen Gebäude seien Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen geplant, sagte Architekt Berthold, und was die Ausfahrt angehe, so sollen Autos frontal ausparken. Nachdem keine weiteren Nachfragen kamen, schlug Bürgermeisterin Biebl-Daiber vor, der Eingabeplanung auf Vorbescheid zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit fünf Wohneinheiten und Stellplätzen das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen.

Ohne Gegenstimme folgten die Ratsmitglieder dem Beschlussvorschlag. elk

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