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Parteien tragen ihre Problempunkte vor

Halbwahrheiten? Der Gemeinderat Siegsdorf will konstruktivere Zusammenarbeit

Die Gemeinde Siegsdorf.
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Die Gemeinde Siegsdorf.
  • VonFranz Krammer
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In einer gemeinsam vorgetragenen Stellungnahme appellierten die Fraktionen BfS, SPD und UW in der vergangenen Sitzung des Siegsdorfer Gemeinderates für eine konstruktivere Zusammenarbeit im Gremium und mehr gegenseitiges Vertrauen.

Siegsdorf – Die Fraktionssprecher Stephanie Buchner (UW), Dr. Christian Gerhart (BfS) und Rainer Klapfenberger (SPD) trugen abwechselnd ihre gemeinsam erarbeiteten Problempunkte vor und wünschten sich mehr konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde, ohne persönliche Profilierungen und „öffentliches Aufarbeiten“ in sozialen Medien oder Leserbriefen.

Unverständlich fanden sie, warum mit einer massiven Anzahl von Anträgen einiger Ratsmitglieder immer wieder versucht wird, die Arbeit der Verwaltung, des Bürgermeisters und anderer Fraktionen infrage zu stellen und begründeten dies mit einigen Beispielen aus der vergangenen Sitzung. Sie appellierten abschließend an die Kollegen, demokratisch getroffene Mehrheitsentscheidungen zu respektieren und sich im Sinne einer harmonischeren Gesprächskultur und zielgerichteter Gemeinderatsarbeit mit polemischen Äußerungen und unterschwelligen Anschuldigungen zurückzuhalten.

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Dr. Jürgen Leikert (CSU) bedauerte, von der Stellungnahme im Vorfeld nicht informiert worden zu sein, um entsprechend darauf antworten zu können. Er ging auf einige der in der Stellungnahme genannten Beispiele kurz ein und fand es schade, dass offensichtlich engagierte Arbeit, gute Argumente, frischer Wind und neue Meinungen bei den Kollegen nicht den gewünschten Widerhall finden.

Bürgermeister Thomas Kamm (UW) verwies zu diesem Thema auch auf die anstehende Klausurtagung des Gemeinderates, in der diese Themen dringend aufgearbeitet werden müssten und appellierte an sein Gremium, demokratische Zusammenarbeit nicht durch „Halbwahrheiten“ in der Öffentlichkeit zu gefährden. SF

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