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BEVÖLKERUNG UND UMWELTVERBÄNDE DAGEGEN

Gemeinderat Seeon berät über Kiesabbau

  • VonGabi Rasch
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Für die geplante Ausweisung einer konzentrierten Fläche für den Kiesabbau in der Gemeinde Seeon/Seebruck, läuft ein umfangreiches Flächennutzungsplan-Änderungsverfahren.

Seeon/Seebruck – Für die angedachte Fläche wird ein „Sachlicher Teilflächennutzungsplan Konzentrationszonen Kiesabbau“ entwickelt. Die Verfahrensunterlagen wurden bereits zwischen März und April dieses Jahres öffentlich ausgelegt. Gleichzeitig wurde auch die Beteiligung der Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange durchgeführt. Aufgrund des großen Interesses an der Planung wurde die Auslegungsfrist um einen Monat bis Anfang Mai verlängert. Wie mehrfach berichtet, ist der Kiesabbau in der Bevölkerung und bei Umweltverbänden heftig umstritten, obwohl die Gesamtfläche zwischenzeitlich um über sechs Hektar auf 20 Hektar reduziert wurde.

Ansässige Betriebe sollen gestärkt werden

Wie Bürgermeister Martin Bartlweber (FW) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats in der Truchtlachinger Turnhalle bekannt gab, seien dazu sechs Stellungnahmen von Privatpersonen, einer Interessensgemeinschaft und Umweltverbänden eingegangen. Von den insgesamt 43 an dem Verfahren beteiligten Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange, haben 25 dazu Stellungnahmen abgegeben. Über die Inhalte der Stellungnahmen wurden keine Angaben gemacht. Laut Sitzungsniederschrift haben der Naturschutz und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bedenken angemeldet. Die Stellungnahmen werden jetzt entsprechend aufbereitet und dann dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen vorgelegt. Als Satzung verabschiedet wurde die Bebauungsplanänderung des Gewerbegebietes Seeon. Durch die Änderung sollen insbesondere die Entwicklungsmöglichkeiten der ansässigen Betriebe gestärkt werden. Das Planungsgebiet befindet sich im Südosten des 1988 in Kraft getretenen Bebauungsplans „Gewerbegebiet Seeon“. Die im Rahmen des Änderungsverfahrens eingegangenen Stellungnahmen der Behörden wurden gehört und mitgetragen.

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Durch einen einstimmigen Satzungsbeschluss wurden auch die rechtlichen Grundlagen geschaffen. Obwohl es sich bei der Änderung um ein sogenanntes „beschleunigtes Verfahren“ gehandelt habe, konnte dieses „nicht im Vorbeigehen“ gelöst werden, sagte Bartlweber. „Es haben zwei Ortstermine stattgefunden.

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