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Haus an der Bahnhofstraße

Gemeinderat Rimsting lehnt Bauvorhaben ab

Dachdecker am Bau: Die Branche leidet immer stärker unter teils drastischen Preisanstiegen bei Holz oder Dämmstoffen.
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Ein Doppelhaus und zwei Carports dürfen in Rimsting nicht gebaut werden. (Symbolbild)
  • Elisabeth Sennhenn
    vonElisabeth Sennhenn
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Ein Doppelhaus mit zwei Carports soll an der Bahnhofstraße auf dem Grundstück mit den Flurnummern 246/188 und 246/157 in Rimsting gebaut werden. Der Gemeinderat hielt die Bebauung für zu massiv und sah das Grundstück für die Zahl der Stellplätze als nicht geeignet an.

Rimsting – Für das Baugrundstück wurde bereits im Juli 2020 ein Antrag auf Vorbescheid für die Errichtung eines Einfamilienhauses gestellt und durch Gemeinde und das Landratsamt genehmigt. Das Gremium hatte damals Ortseinsicht genommen; das Grundstück liegt im planungsrechtlichen Innenbereich.

Anlass zur Diskussion im Gremium waren nun die Stellplätze. Schon beim ersten Antrag wurde die Funktionalität der dargestellten Parkplätze am nördlichen Grundstücksende angezweifelt.

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Jetzt soll zusätzlich ein Carport errichtet werden, doch bei den geplanten Wohneinheiten müssten insgesamt sechs Stellplätze nachgewiesen werden.

„An der Straße darf keiner parken“, stellte Geschäftsführerin Regina Feichtner klar. Thomas Schuster (CSU) sagte, er werde gegen das Doppelhaus stimmen, weil ihm schon die Bebauung mit dem Einfamilienhaus zu massiv erschienen war; dem schloss sich Stephan Walter (Grüne) an.

Thomas Friedrich (SPD) fand ebenso, dass das Grundstück nicht geeignet sei für die Zahl der Stellplätze. Raimund Feichtner (ÜWG) fand die Bebauung zu dicht für das Vorhaben.

Einstimmig lehnte der Gemeinderat den Antrag auf Vorbescheid ab und fügte dem Beschluss hinzu, dass die Fläche für die nötigen Stellplätze zu gering sei.

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