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FEUERWEHRHAUS ROTTAU WIRD TEURER

Gemeinderat Grassau stimmt Mehrkosten von 360.000 Euro durch weitere Posten zu

Im Herbst soll hier mit dem Bau des Feuerwehrhauses begonnen werden.
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Im Herbst soll hier mit dem Bau des Feuerwehrhauses begonnen werden.
  • vonTamara Eder
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Voraussichtlich wird nicht nur der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Rottau teurer als erwartet. Die im Bausektor ständig steigenden Materialkosten werden sich auch auf die geplanten Kommunalbauvorhaben auswirken, erklärte Bürgermeister Stefan Kattari (SPD) in der Marktgemeinderatssitzung.

Grassau – Einstimmig befürwortete das Gremium die Kostensteigerung von insgesamt 360.000 Euro. Des Weiteren soll überprüft werden, ob eine ökologische Verbesserung im Bereich der Heizungsanlage möglich ist.

Feuerwehrneubau kostet 3,56 Millionen Euro

Die Kosten für den Feuerwehrneubau von geschätzten 3,18 Millionen Euro müssten auf 3,56 Millionen Euro nach oben korrigiert werden. Bei der ersten Kostenschätzung hätten die Fachplanungen und Berechnungen noch nicht vorgelegen, so Kattari. Aus den nun übermittelten Kostenrechnungen resultiere eine Steigerung von rund 360.000 Euro. In den Schätzungen seien allerdings einige wesentliche Posten noch nicht berücksichtigt gewesen.

So hatte die Berechnung der PV-Anlage mit knapp 70.000 Euro und die Kalkulation der Pelletheizung gefehlt. Nachdem noch nicht sicher ist, ob die Fernwärme realisiert werden kann, müsse eine Heizung in die Kalkulation aufgenommen werden.

Einige Posten bisher nicht in Schätzung inkludiert

Auch wurde nunmehr der gewünschte größere Aufzug berechnet, der mit 71.000 Euro nun 21.000 Euro mehr kostet, als der vorher kalkulierte. Nicht bei der Schätzung eingerechnet war unter anderem der Einbau von Kaminen, Asphalt, Fahrradständer oder LED-Mastleuchten. Damit summieren sich die Mehrkosten für Einrichtungen, die bislang noch nicht aufgeführt wurden, auf 250.000 Euro.

Insgesamt müssen die Kosten auf 360.000 Euro nach oben korrigiert werden. Noch sei nicht zu sagen, ob weitere Erhöhungen folgen, da sich dies aufgrund ständig steigender Baukosten schwer kalkulieren lasse, so der Rathauschef.

Ob statt einer Pelletheizung eine Wärmepumpe geplant werden könne, interessierte Dr. Winfried Drost (UGL). Fachplanerin Daniela Ludwig erklärte dazu, dass die Pelletheizung zum einen von der Feuerwehr gewünscht werde, zum anderen eine Wärmepumpe aufgrund der großen Lüftungsanlagen nicht ideal sei.

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Manfred Huber (AE) ergänzte, dass die Räume nach Bedarf geheizt würden. Dies funktioniere nur mit höheren Temperaturen, die über eine Fußbodenheizung – bei einer Wärmepumpe nötig – nicht zu erreichen seien.

Katharina Schmuck (SPD) schlug einen Pufferspeicher vor, um überschüssigen Strom der PV-Anlage nützen zu können.

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