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TSV STELLT ANTRAG AUF FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG

Gemeinderat diskutiert über Anschaffung von Mährobotern

Künftig sollen zwei Mähroboter für das optimale Rasenbild der Fußballfelder in Marquartstein sorgen.
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Künftig sollen zwei Mähroboter für das optimale Rasenbild der Fußballfelder in Marquartstein sorgen.
  • VonManfred Peter
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Den Antrag für einen Zuschuss zur Anschaffung von zwei Mährobotern des TSV 1910 Marquartstein hatte der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung in Unterwössen zu beraten. Der Rasen muss in der Woche drei- bis viermal gemäht werden, damit er für die Fußballspiele eine optimale Länge hat.

Marquartstein – Nachdem der zeitliche Aufwand mit ehrenamtlichen Kräften kaum zu schultern ist und der alte Rasenmäher reparaturanfällig ist, hat sich der Vorstand des TSV für die Anschaffung der Mähroboter entschieden.

Die automatischen Mäher würden 20300 Euro kosten. Es sollten zwei Mähroboter angeschafft werden, da so die Mähzeit auf acht Stunden beschränkt werden kann und damit das Mähen insektenschonender abläuft. Nachdem das Dorffest des TSV bereits das zweite Jahr ausfallen muss, fehlen dem Verein die finanziellen Mittel. Daher baten sie um einen Zuschuss von ungefähr der Hälfte der Kosten.

Gremium steht Ansinnen skeptisch gegenüber

Bürgermeister Andreas Scheck (BfM) verwies darauf, dass er anfangs dem Ansinnen skeptisch gegenüberstand, da er und die Gemeinde Mähroboter nicht befürworteten. Deshalb hatte er Bedenken, dass aus einer Unterstützung dieser Anschaffung der Schluss gezogen werden könne, dass die Gemeinde Mähroboter unterstütze. Jedoch sei die Situation bei den Spielfeldern anders zu bewerten, räumte der Bürgermeister ein.

„Mähroboter sind der Supergau für die Artenvielfalt“, meinte die stellvertretende Bürgermeisterin Claudia Kraus (Grüne/Offene Liste). Sie rief zum Umdenken auf, da ein Mähroboter die Insekten schreddere, was weitere Auswirkungen auf die Natur hätte. Sie schlug einen Spindelmäher als Alternative und im Hinblick auf die Haftung vor.

Den Diskussionsbeitrag von Kraus bezeichnete Gemeinderat Martin Riedl (CSU) als polemisch, da die Mähroboter erprobt seien und hohe Sicherheitsvorkehrungen hätten. Außerdem müsse bei der Rasenpflege der ehrenamtliche Einsatz gesehen werden. Die folgenden Beiträge, wie von Gemeinderätin Katja Kink (BfM), dass bei dem Sportplatz ohnehin kaum Rückzugsmöglichkeiten für Insekten existierten, nahmen Spannung aus der Diskussion.

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Der Gemeinderat Michael Elgass (Grüne/Offene Liste) merkte an, dass bei der Unterstützung die anderen Vereine nicht außer Acht gelassen werden dürften. Dazu meinte Scheck, dass die Förderung der anderen Vereine schon ausgeglichen sei und situationsbedingt gefördert werde. Der Gemeinderat entschied sich mit einer Gegenstimme für die Unterstützung des TSV zur Anschaffung der Mähroboter.

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