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WOHNGEBÄUDE AN DER MAXHÜTTE IST GRÖßTE INVESTITION

Gemeinderat Bergen beschließt Haushalts- und Finanzplan

Eine weitere Sanierung im Bereich der Maxhütte ist das „Gelbhaus“. Als Kosten wurden 2,7 Millionen Euro angesetzt. Die Fertigstellung ist laut der Gemeinde Bergen im Jahr 2023 geplant.
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Eine weitere Sanierung im Bereich der Maxhütte ist das „Gelbhaus“. Als Kosten wurden 2,7 Millionen Euro angesetzt. Die Fertigstellung ist laut der Gemeinde Bergen im Jahr 2023 geplant.

Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat in Bergen in seiner jüngsten Sitzung den Haushalts-, Finanz- sowie Stellenplan für das laufende Jahr. Da der Haushalt von Kämmerer Peter Maier bereits in vorangegangenen Sitzungen vorgestellt und anschließend beraten wurde, gab es hier keine Diskussion mehr.

Bergen – Die Fraktionsvorsitzenden Herbert Berger (UW), Albert List (SPD), Kathi Hallweger (Grüne Liste) und Anton Rechenmacher (CSU) nannten den Haushalt der Vernunft und betonten dabei auch die gute Finanzlage der Gemeinde, die Investitionen weiterhin ermöglicht. Auch ist für heuer eine Zuführung vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt in Höhe von knapp über 950.000 Euro sehr wahrscheinlich.

Der Etat schließt in Einnahmen und Ausgaben mit rund 15,7 Millionen Euro ab, im Vorjahr waren es 16,2 Millionen. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt knapp über ELF Millionen, im Vorjahr 11,3 Millionen, und auf den Vermögenshaushalt 4,6 Millionen Euro, im Vorjahr 4,8 Millionen. Für die Zuführung an Rücklagen werden für heuer gut 400.000 Euro erwartet.

Übersichtlich ist auch der Schuldenstand der Gemeinde. Anfang des Jahres betrug er 4,4 Millionen Euro, zum Ende des Jahres wird er bei etwa 6,6 Millionen Euro sein. Als größte Investitionsmaßnahme wurde die Sanierung der Wohngebäude an der Maxhütte, ehemaliges Eisenhüttenwerk, genannt. Diese Sanierungsmaßnahme hat 2018 begonnen und dauert voraussichtlich bis 2024 an.

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Das ehemalige „Kassierhaus“ ist bereits fertiggestellt. Dort sind vier neue Wohnungen entstanden. Die Sanierung hat die Gemeinde etwa 1,3 Millionen Euro gekostet. Gegenwärtig wird das ehemalige „Schlackenhaus“ saniert. Dort werden etwa 19 Wohnungen nach der heutigen Wohnkultur entstehen, die Kosten dafür belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. Geplant ist noch die Sanierung des ehemaligen „Gelbhauses“ mit etwa 2,7 Millionen Euro.

Diese Gesamtbaumaßnahme beläuft sich auf etwa acht Millionen Euro, an Fördermittel kann die Gemeinde 2,8 Millionen Euro erwarten. Die verbliebenen 5,2 Millionen Euro werden über zinsverbilligte Darlehen und über Mieteinnahmen der Wohnungen finanziert.

Das Gremium beschloss auch den Haushaltsplan für die „Stiftung für das Dorf Bergen“ und sprach sich einstimmig für den Erlass der Haushaltssatzung aus. Der Haushalt schließt in Einnahme und Ausgabe mit 83 Euro ab. Auf den Verwaltungshaushalt entfallen 54 Euro und auf den Vermögenshaushalt 29 Euro. Zudem entschied der Gemeinderat, heuer keine Ausschüttung an Vereine vorzunehmen.

Gefragt wurde nach der Ursache der geringen Einnahmen, die auf die Null-Zinspolitik zurückzuführen sei, war die Antwort.

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