Gemeinde Inzell verbreitert den Geh- und Radweg - Schmelzer Straße asphaltiert

Bauleiter Anton Batljan zeigt den Bereich, der vom Landratsamt aus Sicherheitsgründen nach Fertigstellung markiert werden soll, um vor vorbeifahrenden Autos und LKW zu schützen.
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Bauleiter Anton Batljan zeigt den Bereich, der vom Landratsamt aus Sicherheitsgründen nach Fertigstellung markiert werden soll, um vor vorbeifahrenden Autos und LKW zu schützen.

Der Landkreis Traunstein hat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Inzell die Schmelzer Straße nahe der Ortsmitte bis zur Frauenkirche auf einer Länge von etwa 600 Meter erneuert. Die Ausbaustrecke beginnt an der Mahderbachbrücke und reicht bis Niederachen (Salinenweg).

Inzell – Im Zuge dieses Ausbaues wurden die Straßenentwässerung, die Wasserleitung, der Schmutzwasserkanal und die Stromversorgung erneuert.

Darüber hinaus wurde eine Gasleitung in der neuen Straße verlegt und auch der Gehweg im gesamten Neubaubereich saniert und bis auf 2,70 Meter verbreitert. Dieser kann so in Zukunft uneingeschränkt als Geh- und Radweg genutzt werden.

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Die Asphaltierungsarbeiten haben bereits begonnen und eigentlich sollte die neue Straße diese Woche noch fertig werden. Allerdings ist die Wetterprognose für Ende der Woche eher mies und deshalb wird sich die Fertigstellung aller Voraussicht nach verzögern, was der Bauleiter der STRABAG Anton Batljan bedauert. Die Umleitung erfolgt bis auf Weiteres über die Sulzbacher Straße.

Unterbau musste ausgetauscht werden

Der Unterbau war ab dem Bereich der Sulzbacher Straße bis zur Steigung Richtung Niederachen schlecht und musste großflächig ausgetauscht werden. „Durch den vielen Bodenaustausch haben wir sicher drei Tage verloren und das hängt uns jetzt nach. Der alte Unterbau war wirklich schlecht“, so Bauleiter Batljan, der ansonsten mit den Arbeiten durchaus zufrieden ist.

50 Zentimeter Gehweg gibt es nun

Auf dem neuen nun breiteren Geh- und Radweg wird noch ein Sicherheitsbereich unmittelbar neben der Straße mit einer Breite von 50 Zentimeter markiert. „Das Landratsamt wird diesen Bereich farblich kennzeichnen, damit die Radfahrer nicht zu weit am Rand fahren, wenn zum Beispiel große LKW vorbeifahren. So soll eine Gefährdung minimiert werden“, erklärt der Bauleiter.

Die Humusarbeiten werden durchgeführt, wenn die Straße bereits fertig ist. Dann werden die Angleich-Maßnahmen zwischen Randstein und Wiese das Projekt zum Abschluss bringen. wet

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