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Wasserwacht Breitbrunn hat Ersatz für altes, undichtes Gefährt bekommen

Gemeinde Gstadt zahlt mit beim neuen Rettungsboot

Das neue Boot hatte die Wasserwacht Breitbrunn für 2023/24 bestellt. Aber im Oktober 2021 wurde es überraschenderweise schon geliefert.
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Das neue Boot hatte die Wasserwacht Breitbrunn für 2023/24 bestellt. Aber im Oktober 2021 wurde es überraschenderweise schon geliefert.
  • VonElisabeth Kirchner
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20 Quadratkilometer Einsatzgebiet auf dem Chiemsee: Die Wasserwacht der Ortsgruppe Breitbrunn hat damit alle Hände voll zu tun. Ihr altes, kleineres Boot, das die Ortsgruppe 1993 ohnehin schon gebraucht gekauft hatte, galt als undicht und irreparabel.

Gstadt/Breitbrunn – Der Ersatz wurde für 2023/24 zugesagt, wurde aber dann schon Ende Oktober 2021 geliefert. Doch für eine sichere Lagerung reichen die finanziellen Mitteln nicht. Die Ortsgruppe der Wasserwacht wandte sich deshalb in einem Schreiben an die drei Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Breitbrunn und bat um finanzielle Unterstützung.

Ausführlich wird in dem Antrag erläutert, warum ein neues „SEG-Flachwasserboot der Kategorie II“ benötigt wird. Das große Boot sei zwischen den Inseln und auf dem Weitsee im Einsatz. Aber für Einsätze im seichten Uferbereich oder auf dem Chiemsee-Rundweg, der oftmals schneller per Boot als von Land aus zu erreichen ist, für den Transport des Tauchtrupps oder anderer Hilfskräfte zwischen den Inseln brauche es ein kleineres, flacheres Boot, so Harald Frank, Vorsitzender der Breitbrunner Wasserwacht.

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Das beim Innenministerium beantragte Flachboot sei nun überraschenderweise schon Ende Oktober vergangen Jahres ausgeliefert worden. Ihren zehnprozentigen Eigenanteil in Höhe von knapp 4700 Euro habe die Wasserwacht aus eigenen Mitteln stemmen können.

Für die sichere Lagerung des Bootes in der Halle allerdings fehlten weitere eigene Mittel. Ein Angebot für eine Krananlage belaufe sich auf knapp 7200 Euro. Konstruktion, Montage und Berechnung der Statik würde die Wasserwacht stemmen, für die TÜV-Abnahme seien allerdings auch noch Kosten zu erwarten.

Wohlwollende Signale

„Wir sind die ersten, die den Antrag behandeln“, erklärte Bürgermeister Bernhard Hainz (FW). Er warb um Zustimmung für einen Zuschuss. Auch aus den Reihen der Gemeinderäte gab es wohlwollende Signale. Dominikus Schneider (FWG) schlug 2000 Euro vor.

„Die Wasserwacht ist für uns alle zuständig, ein Drittel je Gemeinde ist durchaus machbar“, sagte Stephan Lindner (Bürgerliste). Seine Fraktionskollegen Maximilian Heindl und Christian Summerer befürworteten eine Summe von 2500 Euro.

Einsatz der Wasserwacht würdigen

Johann Obinger (FW) erinnerte daran, dass die Wasserwacht schon ihren Anteil an den Bootskosten aus eigenen Mitteln gestemmt habe.

Natürlich könne man nicht den anderen beiden VG-Mitgliedsgemeinden Breitbrunn und Chiemsee eine Ein-Drittel-Lösung diktieren, so Hainz, aber der Einsatz der Wasserwacht sei zu würdigen. Seinem Vorschlag, von Seiten der Gemeinde Gstadt den Förderantrag der Wasserwacht mit 2500 Euro und einer Brotzeit zu bezuschussen, stieß auf offene Ohren, mit 12:0 Stimmen wurde der Vorschlag genehmigt

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