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Ein Notüberlauf soll Wasserproblem lösen

Gemeinde Grassau stellt Konzept zur Oberflächenentwässerung in der Geigelsteinstraße vor

Die Geigelsteinstraße soll mit entsprechenden Maßnahmen vor weiterem Hochwasser geschützt werden.
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Die Geigelsteinstraße soll mit entsprechenden Maßnahmen vor weiterem Hochwasser geschützt werden.
  • VonTamara Eder
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Mehrfach wurde die Geigelsteinstraße in Grassau bei Starkregen überspült und Keller liefen voll. Das letzte Mal ereignete sich das beim Starkregenereignis 2020. Nun wurde im Marktgemeinderat eine Studie mit Maßnahmen vorgestellt, um dies künftig zu verhindern. 150.000 Euro investiert die Gemeinde damit.

Grassau – Wie Bürgermeister Stefan Kattari (SPD) informierte, sei das Wasserproblem in der Geigelsteinstraße nicht neu. 2020 stand das Wasser bis zu einem halben Meter hoch auf der Straße. Vom beauftragten Ingenieurbüro wurde eine Entwässerung mittels Druckleitung über den Raschauerweg in den Moosbach vorgeschlagen. Bürgermeister Kattari erklärte, dass das Ingenieurbüro geraten hat, einen Pumpenschacht zu errichten und ein Pumpwerk im Boden zu versenken. Dieser Notüberlauf im Bereich des mittleren Sickerschachts mithilfe eines Pumpschachts und Druckleitung in Richtung Moosbach würde bei Starkregen zur gewünschten Entlastung des Gebiets führen. Die vorhandenen Sickerschächte bleiben weiterhin in Betrieb.

Für den Notüberlauf ist keine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich. Laut Kattari würden für die Ableitung mittels Druckleitung für Straßenbau- und Entwässerungsmaßnahmen rund 136.000 Euro fällig. Die Gesamtkosten, inklusive Honorarleistungen werden mit 150.000 Euro veranschlagt.

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Daniela Ludwig (CSU) bezeichnete dies als sinnvolle Investition. Auch Dr. Winfried Drost (UGL) begrüßte das Vorhaben und meinte zudem, dass das Wasser bei Starkregen auch aus dem Kanal komme. Folglich müsste überprüft werden, ob die Dimension des Kanals für den Durchfluss ausreiche. Laut Kattari werden hinsichtlich der Hauptkanalleitung bereits Daten erfasst, um die Kanalleistung berechnen zu können.

Josef Grießenböck (FW) ergänzte, dass es immer wieder in der Moosbacherstraße Probleme aufgrund fehlender Oberflächenentwässerung gebe. „Das haben wir nicht vergessen“, betonte Bürgermeister Kattari. Thomas Göls (CSU) befürwortete die Maßnahme. „Es muss aufgepasst werden, dass dadurch das Problem nicht auf andere Bereiche verschoben werde und der Bach das Wasser auch transportieren kann. Einstimmig sprach sich der Rat für die Maßnahme aus.

AN

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